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	<title>woher-kommt-der-brauch - Benutzerbeiträge [de]</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Cheffe: &lt;/p&gt;
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Im Folgenden die Liste der umfangreichen Themenfelder. Natürlich werden wir in vielen Feldern und Wissensgebieten unterwegs sein, hier schon mal ein paar Kategorien, in denen Sie jetzt schon erste Artikel finden können:   &lt;br /&gt;
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		<author><name>Cheffe</name></author>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Cheffe: &lt;/p&gt;
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		<updated>2026-08-24T20:02:46Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Cheffe: Die Seite wurde neu angelegt: „(Aga) Quelle: Markus Welser, Rerum Augustanarum Vindelicarum, S 221, (c) urheberrechtsfrei == &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Herzlich Willkommen!&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;==   &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Diese Seite wird nicht mehr geführt. Die Inhalte sollen zukünftig zum Teil in ein anderes Wiki übertragen werden.&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;  == &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Organisatorisches&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; == In der Kategorie &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Infos und Organisatorisches&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; finden Sie Informationen ü…“&lt;/p&gt;
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		<author><name>Cheffe</name></author>
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		<title>Hauptseite</title>
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		<updated>2026-08-24T20:02:08Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Cheffe: Weiterleitungsziel von StadtWiki Augsburg nach Der Brauch-Check geändert&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;#WEITERLEITUNG [[Der Brauch-Check]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Cheffe</name></author>
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		<title>Was ist das StadtWiki Augsburg</title>
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		<updated>2026-08-24T13:24:37Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Cheffe: Die Seite wurde geleert.&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Cheffe</name></author>
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		<id>https://woher-kommt-der-brauch.de/index.php?title=Br%C3%A4uche_in_und_um_Augsburg_herum&amp;diff=1198</id>
		<title>Bräuche in und um Augsburg herum</title>
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		<updated>2023-12-15T18:23:55Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Cheffe: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;br /&gt;
[[Halloween]] mit Audios (Strassenumfrage bzw. Liveaufnahmen vom Geschehen vom 31.10.2022)!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Turamichele]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Allerheiligen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Allerseelen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Nikolaus]] mit ausführlichem Audiobeitrag!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;[[Category:Kultur]]&#039;&#039;&#039;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Cheffe</name></author>
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		<updated>2023-12-15T18:23:17Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Cheffe: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Hier können Sie sich regelmäßig über die neuesten Artikel &amp;quot;updaten&amp;quot;, die wir in unserem Wiki veröffentlicht haben.&lt;br /&gt;
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&#039;&#039;&#039;[[Nikolaus]]&#039;&#039;&#039; (mit ausführlichem Audio-Beitrag)&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;[[Ein Projektor aus der Reese Kaserne]]&#039;&#039;&#039;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Cheffe</name></author>
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		<title>Bräuche in und um Augsburg herum</title>
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		<updated>2023-12-15T18:22:27Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Cheffe: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;br /&gt;
[[Halloween]] (mit Strassenumfrage in zwei Audio-Dateien)&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
[[Allerheiligen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Allerseelen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Nikolaus]] (mit ausführlichem Audiobeitrag)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;[[Category:Kultur]]&#039;&#039;&#039;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Cheffe</name></author>
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		<updated>2023-12-15T18:20:01Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Cheffe: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Hier können Sie sich regelmäßig über die neuesten Artikel &amp;quot;updaten&amp;quot;, die wir in unserem Wiki veröffentlicht haben.&lt;br /&gt;
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Kürzlich hinzugefügt:&lt;br /&gt;
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&#039;&#039;&#039;[[Ein Projektor aus der Reese Kaserne]]&#039;&#039;&#039;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Cheffe</name></author>
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		<updated>2023-12-15T18:07:21Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Cheffe: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
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Ist Ihnen in Augsburg schon mal ein ganzes Rudel Nikoläuse auf einmal begegnet? Vielleicht sogar in einer zweilichtigen Kaschemme? Hier mehr dazu:&lt;br /&gt;
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[[Datei:Nikolaus projekt.mp3]]&lt;/div&gt;</summary>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Cheffe: &lt;/p&gt;
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Cheffe: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Cheffe: Die Seite wurde neu angelegt: „nikolaus projekt.mp3“&lt;/p&gt;
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		<author><name>Cheffe</name></author>
	</entry>
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		<id>https://woher-kommt-der-brauch.de/index.php?title=Br%C3%A4uche_in_und_um_Augsburg_herum&amp;diff=1187</id>
		<title>Bräuche in und um Augsburg herum</title>
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		<updated>2023-12-15T17:51:42Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Cheffe: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;br /&gt;
[[Halloween]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Turamichele]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Allerheiligen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Allerseelen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Nikolaus]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;[[Category:Kultur]]&#039;&#039;&#039;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Cheffe</name></author>
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		<title>Halloween</title>
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		<updated>2023-10-27T19:10:46Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Cheffe: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;(aga)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
zurück zu: [[Bräuche in und um Augsburg herum]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== &#039;&#039;&#039;Halloween überregional&#039;&#039;&#039; ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Halloween wird in der Nacht vor &#039;&#039;&#039;[[Allerheiligen]]&#039;&#039;&#039; vom 31. Oktober auf den 1. November gefeiert. In dieser Nacht (bzw. in den Abendstunden des 31.10.) ziehen vor allem Kinder in gruseligen Verkleidungen von Haus zu Haus und fordern unter der Androhung von „Saurem“ (Ärger, böse Taten) „Süßes“ (in Form von Süßigkeiten oder anderen Spenden) ein. „Süßes oder Saures“,  im englischen das bekannte „Trick or Treat“. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== &#039;&#039;&#039;Geschichte&#039;&#039;&#039; == &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Halloween war als Teil des irischen Allerheiligenfestes mit den irischen Einwanderern Ende des 19. Jahrhundert nach Amerika emigriert. Es war ursprünglich als ausgelassenes Vorabendfest mit Festessen und Alkohol angelegt und hatte sich aus der Tradition ergeben, dass sich die Armen und Bedürftigen an diesem Abend Speisen und Gaben erbaten und diese mit Segen und Gebeten vergolten. Erst in den 1920er und 30er Jahren wurde dies allmählich durch das sogenannte „Trick or Treat“ ersetzt, bei dem nun verkleidete Kinder Heischegänge machten (Heischen = Gaben erbitten oder einfordern) und an den Haustüren kleine Spenden wie Süßigkeiten verlangten. &lt;br /&gt;
Im letzten Drittel des 20. Jahrhunderts  kamen in Amerika zunehmend okkulte und mystische Elemente hinzu, gepaart mit einer zunehmende Verkommerzialisierung des Brauches: Insbesondere in den 80er Jahren erfuhr Halloween einen Hype, der durch Marketing, Medien und viele Filme zum Thema bedingt war. Nun hatte man an diesem Abend auch gegen Hexen und böse Geister zu kämpfen. Vermehrt ging es auf der Straße um Spuk und heute erfahren ganze Straßen eine Ausstaffierung mit Spinnennetzen und Gruselkulissen und ganze Häuser werden zu Spukvillen. &lt;br /&gt;
Nach Deutschland wurde der Brauch von den amerikanischen Besatzungssoldaten gebracht. Anfangs hatte auch bei uns die Welle der amerikanischen Spielfilme (allen voran John Carpenters Halloween aus dem Jahre 1978) für Aufmerksamkeit gesorgt. Seit den 1980er Jahren drängten dann viele offensiv beworbene, amerikanische Artikel wie Kostüme, Accessoires und Dekorationsartikel auf den Markt. Zu Beginn der 1990er Jahre startete der Brauch in Deutschland dann wirklich durch: Zunächst in den rheinischen Gebieten und Südwestdeutschland, die als klassische Hochburgen von Fasching und Karneval ihr „Jahresbudget“ an Spaßtagen so noch weiter vor den 11.11. (Karnevalsbeginn) ausweiten konnten. Dementsprechend stiegen auch die hiesigen Karnevalsartikelhändler in den Halloweenmarkt ein.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Halloween.jpg|500px|thumb|left|(c)agaritz]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== &#039;&#039;&#039;Herkunft&#039;&#039;&#039; ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Halloween stammt aus dem Brauchkomplex der Feiertage Allerheiligen und Allerseelen, die von der  Kirche in den Jahren 835 und 998 zum ersten Mal offiziell festgelegt worden sind. Im Wort Halloween ist die Erklärung bereits mit angelegt: Es ist das „All Hallows Eve“, wobei Eve einen Vorabend bezeichnet und Hallow heilig bedeutet, was also soviel heißt, dass es sich um einen  Termin am Vorabend von Allerheiligen handelt.&lt;br /&gt;
Das Doppelfest &#039;&#039;&#039;[[Allerheiligen]]&#039;&#039;&#039; und &#039;&#039;&#039;[[Allerseelen]]&#039;&#039;&#039; wiederum war vor allem im Mittelalter sehr populär, weil es sich inhaltlich um die Frage drehte, wohin unsere Seelen nach dem Tode wandern, wo sie sich bis zum jüngsten Gericht aufhalten und wie und ob man sie auch posthum noch erretten kann. Es drehte sich also um die Frage nach dem Fegefeuer, dem Purgatorium, in dem die Seelen auf den Tag des jüngsten Gerichtes warten. &lt;br /&gt;
Verbunden war damit die Vorstellung, man könne vom Diesseits aus mit Gebeten und Gaben um Gnade und Milde für die Seelen im Jenseits sorgen. Man sah so auch das eigene Seelenheil nach dem eigenen Tod von anderen umsorgt. Diese geistigen „Spenden“ für die Armen Seelen wurden durch die irdischen Spenden von Speis und Trank an Bedürftige am Vorabend des Festes erweitert (ähnliche Heischebräuche gibt es auch zu Ostern, der Fassnacht und und mit Dreikönige und Nikolaus auch im Umfeld der Weihnacht). &lt;br /&gt;
Das Fest und der Brauch sind also recht eindeutig mit dem christlichen Jahreskalender und dem Allerheiligenfest verbunden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== &#039;&#039;&#039;Keine keltischen Wurzeln nachweisbar&#039;&#039;&#039; ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die immer wieder zu lesende und hörende Theorie, es gäbe eine Verbindungslinie des Brauches zum keltisch-angelsächsischen Fest des Totengottes Samhain, ist hingegen wissenschaftlich widerlegt und nicht mehr zu halten. Die Existenz einer keltischen Gottheit namens Samhain ist fraglich und der nur vage überlieferte Samhain-Termin, der den Übergang vom alten in ein neues Jahr markierte, bleibt inhaltlich sehr unerklärt, da er von keinerlei Primärquellen ausführlich beschrieben wird. Die vielen Mutmaßungen und Legenden beziehen sich allesamt auf Sekundärquellen aus der Zeit ab dem 7./8. Jahrhundert. Es ist nicht gewiss, inwieweit die älteren nicht-christlichen Bräuche zu diesem Zeitpunkt überhaupt noch bekannt waren, bzw. ob sie nicht damals schon historisierend nachkonstruiert worden sind. So mögen wohl schon im 7./8. Jahrhundert viele Gerüchte über wilde keltische Feste mit unrühmlichen Totenkulten und Menschenopfern erschaffen und befördert worden sein, die sich leider bis heute überliefert bzw. fortgesetzt haben. In den direkten, auf die Keltenzeit (ca.800 v.Chr. bis ins Jahr Null) bezogenen historischen Quellen oder archäologischen Befunden lassen sich letztlich keinerlei Hinweise auf Formen oder Inhalte eines angeblichen Samhain-Festes finden, aus denen sich Verwandtschaften oder Bezüge zum viel späteren christlichen Halloweeen herleiten ließen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== &#039;&#039;&#039;Fazit&#039;&#039;&#039; ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es geht beim irischen Halloweenfest nicht um die Beschwörung von heidnischen Geistern, die man mit Gaben besänftigen muss (was man des Öfteren hört), sondern ursprünglich um die Fürsorge für die Seelen der Verstorbenen. Das christliche Motiv diente zunächst der Armenversorgung und entwickelte sich in den späteren Zeiten, in denen diese zunehmend verstaatlicht wurde, zu einer immer mehr ausgelassenen Feierkultur, die sich ihrer ursprünglichen Bezüge nur noch teilweise oder gar nicht mehr bewusst ist.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== &#039;&#039;&#039;Halloween in Augsburg&#039;&#039;&#039; ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Stadt Augsburg beschränken sich die Ereignisse am Halloween-Abend auf Partys, wie sie in Kneipen oder Clubs zum Teil schon seit vielen Jahren stattfinden. So z.B in der Kantine, im Kesselhaus oder im Spectrum. Dabei handelt es in der Regel sich um reine Kostümparties mit dem Thema Horror und Grusel.&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;[[Die Augsburger Skeptiker]]&#039;&#039;&#039; haben in einigen der vergangenen Jahre Infovorträge zur Herkunft und Geschichte des Brauches im Keller der Gaststätte &#039;&#039;&#039;[[Annapam]]&#039;&#039;&#039; veranstaltet. &lt;br /&gt;
Was umherziehende Heischegänger betrifft, trafen wir bei unserer eigenen Recherche im Stadtgebiet nur recht wenige Partygänger, im Stadtteil &#039;&#039;&#039;[[Haunstetten]]&#039;&#039;&#039; aber einige Gruppen von Erwachsenen, die zusammen mit ihren Kindern unterwegs waren. Zum Teil waren das Gruppen mit bis zu zehn Personen. Es gab zudem auch Jugendliche, die ihre kleineren Geschwister begleiteten. Alle hatten sich viel Mühe mit ihren z.T. aufwändigen Kostümen gemacht. Etwas mehr Verbreitung haben Halloween und Trick or Treat unseren Erkundigungen zufolge wohl auf dem Land um Augsburg herum. Hier sind laut Aussage einiger Gewährspersonen Heischegänge von Kindern in einigen Orten vermehrt anzutreffen.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== &#039;&#039;&#039;Eine Straßenumfrage in Augsburg&#039;&#039;&#039; ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die folgende Straßenumfrage mit einer kleiner Original-Ton-Collage entstand im Jahr 2022 und wurde von Dr. Andreas Garitz (in der Innenstadt) und Rüdiger Frank (in Haunstetten) durchgeführt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:HalloweenHaunstetten.wav]]&lt;br /&gt;
Originaltöne-Collage mit umherziehenden Eltern-/Kindergruppen in &#039;&#039;&#039;[[Haunstetten]]&#039;&#039;&#039; in den Abendstunden des 31.10.2022, (c)Rüdiger Frank.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:HalloweenStadt.wav]]&lt;br /&gt;
Straßen-Interview mit Halloween-Partygängern in der Innenstadt am späteren Abend des 31.10.2022, (c)agaritz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== &#039;&#039;&#039;Weblinks&#039;&#039;&#039; ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://casusfactus.de/2019/10/09/trick-or-treat-und-horrorclowns/ Vortragsabend bei den Augsburger Skeptikern am 9.Oktober 2019] &lt;br /&gt;
* [https://www.brauchwiki.de/halloween/ Brauchwiki der Uni Augsburg] &lt;br /&gt;
* [https://material.rpi-virtuell.de/material/samhain-halloween-allerheiligen/ Alois Döring, zitiert bei RPI] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== &#039;&#039;&#039;Quellen&#039;&#039;&#039; ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* BEITL, Richard und Klaus (Hg.): Wörterbuch der deutschen Volkskunde (3.Aufl.). Stuttgart 1974&lt;br /&gt;
* DÖRING, Alois: Zum Troste der armen Seelen. Novemberbräuche in der Eifel. In: Neues Rheinland 26, H.11/ 1983, S. 10-11. &lt;br /&gt;
* DÖRING, Alois: Halloween im Rheinland. Notizen zu einem Forschungsprojekt. In: Zeitschrift für Volkskunde 97, 2001, S. 281-283. &lt;br /&gt;
* HARTINGER, Walter: Religion und Brauch. Darmstadt 1992. Die Termine der JAHRESFEUER in Europa. Erläuterungen zur Verbreitungskarte. Red.: Mathias Zender. Göttingen 1980. &lt;br /&gt;
* LEXIKON für Theologie und Kirche (3. Aufl.) Bd. 1, 1993, Sp. 405-406. &lt;br /&gt;
* MAIER, Bernhard: Die Religion der Kelten. Darmstadt 2001. &lt;br /&gt;
* MOORE, John: Halloween in den Vereinigten Staaten. In: Marina Scheinost (Hg.), Haube, Hausfrau, Halloween. Lebendige Kulturwissenschaft. Festschrift für Elisabeth Roth zum 75. Geburtstag. Hildburghausen 1996, S. 85-91. &lt;br /&gt;
* SANTINO, Jack: Halloween in America. Contemporary Customs and Performances. In: Western Folklore 42, 1983, S. 1-20. &lt;br /&gt;
* Mannteuffel&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Cheffe</name></author>
	</entry>
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		<id>https://woher-kommt-der-brauch.de/index.php?title=Halloween&amp;diff=1185</id>
		<title>Halloween</title>
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		<updated>2023-10-27T18:14:37Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Cheffe: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;(aga)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
zurück zu: [[Bräuche in und um Augsburg herum]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== &#039;&#039;&#039;Halloween überregional&#039;&#039;&#039; ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Halloween wird in der Nacht vor &#039;&#039;&#039;[[Allerheiligen]]&#039;&#039;&#039; vom 31. Oktober auf den 1. November gefeiert. In dieser Nacht (bzw. in den Abendstunden des 31.10.) ziehen vor allem Kinder in gruseligen Verkleidungen von Haus zu Haus und fordern unter der Androhung von „Saurem“ (Ärger, böse Taten) „Süßes“ (in Form von Süßigkeiten oder anderen Spenden) ein. „Süßes oder Saures“,  im englischen das bekannte „Trick or Treat“. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== &#039;&#039;&#039;Geschichte&#039;&#039;&#039; == &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Halloween war als Teil des irischen Allerheiligenfestes mit den irischen Einwanderern Ende des 19. Jahrhundert nach Amerika emigriert. Es war ursprünglich als ausgelassenes Vorabendfest mit Festessen und Alkohol angelegt und hatte sich aus der Tradition ergeben, dass sich die Armen und Bedürftigen an diesem Abend Speisen und Gaben erbaten und diese mit Segen und Gebeten vergolten. Erst in den 1920er und 30er Jahren wurde dies allmählich durch das sogenannte „Trick or Treat“ ersetzt, bei dem nun verkleidete Kinder Heischegänge machten (Heischen = Gaben erbitten oder einfordern) und an den Haustüren kleine Spenden wie Süßigkeiten verlangten. &lt;br /&gt;
Im letzten Drittel des 20. Jahrhunderts  kamen in Amerika zunehmend okkulte und mystische Elemente hinzu, gepaart mit einer zunehmende Verkommerzialisierung des Brauches: Insbesondere in den 80er Jahren erfuhr Halloween einen Hype, der durch Marketing, Medien und viele Filme zum Thema bedingt war. Nun hatte man an diesem Abend auch gegen Hexen und böse Geister zu kämpfen. Vermehrt ging es auf der Straße um Spuk und heute erfahren ganze Straßen eine Ausstaffierung mit Spinnennetzen und Gruselkulissen und ganze Häuser werden zu Spukvillen. &lt;br /&gt;
Nach Deutschland wurde der Brauch von den amerikanischen Besatzungssoldaten gebracht. Anfangs hatte auch bei uns die Welle der amerikanischen Spielfilme (allen voran John Carpenters Halloween aus dem Jahre 1978) für Aufmerksamkeit gesorgt. Seit den 1980er Jahren drängten dann viele offensiv beworbene, amerikanische Artikel wie Kostüme, Accessoires und Dekorationsartikel auf den Markt. Zu Beginn der 1990er Jahre startete der Brauch in Deutschland dann wirklich durch: Zunächst in den rheinischen Gebieten und Südwestdeutschland, die als klassische Hochburgen von Fasching und Karneval ihr „Jahresbudget“ an Spaßtagen so noch weiter vor den 11.11. (Karnevalsbeginn) ausweiten konnten. Dementsprechend stiegen auch die hiesigen Karnevalsartikelhändler in den Halloweenmarkt ein.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Halloween.jpg|500px|thumb|left|(c)agaritz]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== &#039;&#039;&#039;Herkunft&#039;&#039;&#039; ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Halloween stammt aus dem Brauchkomplex der Feiertage Allerheiligen und Allerseelen, die von der  Kirche in den Jahren 835 und 998 zum ersten Mal offiziell festgelegt worden sind. Im Wort Halloween ist die Erklärung bereits mit angelegt: Es ist das „All Hallows Eve“, wobei Eve einen Vorabend bezeichnet und Hallow heilig bedeutet, was also soviel heißt, dass es sich um einen  Termin am Vorabend von Allerheiligen handelt.&lt;br /&gt;
Das Doppelfest &#039;&#039;&#039;[[Allerheiligen]]&#039;&#039;&#039; und &#039;&#039;&#039;[[Allerseelen]]&#039;&#039;&#039; wiederum war vor allem im Mittelalter sehr populär, weil es sich inhaltlich um die Frage drehte, wohin unsere Seelen nach dem Tode wandern, wo sie sich bis zum jüngsten Gericht aufhalten und wie und ob man sie auch posthum noch erretten kann. Es drehte sich also um die Frage nach dem Fegefeuer, dem Purgatorium, in dem die Seelen auf den Tag des jüngsten Gerichtes warten. &lt;br /&gt;
Verbunden war damit die Vorstellung, man könne vom Diesseits aus mit Gebeten und Gaben um Gnade und Milde für die Seelen im Jenseits sorgen. Man sah so auch das eigene Seelenheil nach dem eigenen Tod von anderen umsorgt. Diese geistigen „Spenden“ für die Armen Seelen wurden durch die irdischen Spenden von Speis und Trank an Bedürftige am Vorabend des Festes erweitert (ähnliche Heischebräuche gibt es auch zu Ostern, der Fassnacht und und mit Dreikönige und Nikolaus auch im Umfeld der Weihnacht). &lt;br /&gt;
Das Fest und der Brauch sind also recht eindeutig mit dem christlichen Jahreskalender und dem Allerheiligenfest verbunden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== &#039;&#039;&#039;Keine keltischen Wurzeln nachweisbar&#039;&#039;&#039; ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die immer wieder zu lesende und hörende Theorie, es gäbe eine Verbindungslinie des Brauches zum keltisch-angelsächsischen Fest des Totengottes Samhain, ist hingegen wissenschaftlich widerlegt und nicht mehr zu halten. Die Existenz einer keltischen Gottheit namens Samhain ist fraglich und der nur vage überlieferte Samhain-Termin, der den Übergang vom alten in ein neues Jahr markierte, bleibt inhaltlich sehr unerklärt, da er von keinerlei Primärquellen ausführlich beschrieben wird. Die vielen Mutmaßungen und Legenden beziehen sich allesamt auf Sekundärquellen aus der Zeit ab dem 7./8. Jahrhundert. Es ist nicht gewiss, inwieweit die älteren nicht-christlichen Bräuche zu diesem Zeitpunkt überhaupt noch bekannt waren, bzw. ob sie nicht damals schon historisierend nachkonstruiert worden sind. So mögen wohl schon im 7./8. Jahrhundert viele Gerüchte über wilde keltische Feste mit unrühmlichen Totenkulten und Menschenopfern erschaffen und befördert worden sein, die sich leider bis heute überliefert bzw. fortgesetzt haben. In den direkten, auf die Keltenzeit (ca.800 v.Chr. bis ins Jahr Null) bezogenen historischen Quellen oder archäologischen Befunden lassen sich letztlich keinerlei Hinweise auf Formen oder Inhalte eines angeblichen Samhain-Festes finden, aus denen sich Verwandtschaften oder Bezüge zum viel späteren christlichen Halloweeen herleiten ließen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== &#039;&#039;&#039;Fazit&#039;&#039;&#039; ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es geht beim irischen Halloweenfest nicht um die Beschwörung von heidnischen Geistern, die man mit Gaben besänftigen muss (was man des Öfteren hört), sondern ursprünglich um die Fürsorge für die Seelen der Verstorbenen. Das christliche Motiv diente zunächst der Armenversorgung und entwickelte sich in den späteren Zeiten, in denen diese zunehmend verstaatlicht wurde, zu einer immer mehr ausgelassenen Feierkultur, die sich ihrer ursprünglichen Bezüge nur noch teilweise oder gar nicht mehr bewusst ist.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== &#039;&#039;&#039;Halloween in Augsburg&#039;&#039;&#039; ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Stadt Augsburg beschränken sich die Ereignisse am Halloween-Abend auf Partys, wie sie in Kneipen oder Clubs zum Teil schon seit vielen Jahren stattfinden. So z.B in der Kantine, im Kesselhaus oder im Spectrum. Dabei handelt es in der Regel sich um reine Kostümparties mit dem Thema Horror und Grusel.&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;[[Die Augsburger Skeptiker]]&#039;&#039;&#039; haben in einigen der vergangenen Jahre Infovorträge zur Herkunft und Geschichte des Brauches im Keller der Gaststätte &#039;&#039;&#039;[[Annapam]]&#039;&#039;&#039; veranstaltet. &lt;br /&gt;
Was umherziehende Heischegänger betrifft, trafen wir bei unserer eigenen Recherche im Stadtgebiet nur recht wenige Partygänger, im Stadtteil &#039;&#039;&#039;[[Haunstetten]]&#039;&#039;&#039; aber einige Gruppen von Erwachsenen, die zusammen mit ihren Kindern unterwegs waren. Zum Teil waren das Gruppen mit bis zu zehn Personen. Es gab zudem auch Jugendliche, die ihre kleineren Geschwister begleiteten. Alle hatten sich viel Mühe mit ihren z.T. aufwändigen Kostümen gemacht. Etwas mehr Verbreitung haben Halloween und Trick or Treat unseren Erkundigungen zufolge wohl auf dem Land um Augsburg herum. Hier sind laut Aussage einiger Gewährspersonen Heischegänge von Kindern in einigen Orten vermehrt anzutreffen.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== &#039;&#039;&#039;Eine Straßenumfrage in Augsburg&#039;&#039;&#039; ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die folgende Straßenumfrage mit einer kleiner Original-Ton-Collage entstand im Jahr 2022 und wurde von Dr. Andreas Garitz (in der Innenstadt) und Rüdiger Frank (in Haunstetten) durchgeführt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:HalloweenHaunstetten.wav]]&lt;br /&gt;
Originaltöne-Collage mit umherziehenden Eltern-/Kindergruppen in &#039;&#039;&#039;[[Haunstetten]]&#039;&#039;&#039; in den Abendstunden des 31.10.2022, (c)Rüdiger Frank.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:HalloweenStadt.wav]]&lt;br /&gt;
Straßen-Interview mit Halloween-Partygängern in der Innenstadt am späteren Abend des 31.10.2022, (c)agaritz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== &#039;&#039;&#039;Weblinks&#039;&#039;&#039; ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://casusfactus.de/2019/10/09/trick-or-treat-und-horrorclowns/ Vortragsabend bei den Augsburger Skeptikern am 9.Oktober 2019] &lt;br /&gt;
* [https://www.brauchwiki.de/halloween/ Brauchwiki der Uni Augsburg] &lt;br /&gt;
* [https://material.rpi-virtuell.de/material/samhain-halloween-allerheiligen/ Alois Döring, zitiert bei PRI] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== &#039;&#039;&#039;Quellen&#039;&#039;&#039; ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* BEITL, Richard und Klaus (Hg.): Wörterbuch der deutschen Volkskunde (3.Aufl.). Stuttgart 1974&lt;br /&gt;
* DÖRING, Alois: Zum Troste der armen Seelen. Novemberbräuche in der Eifel. In: Neues Rheinland 26, H.11/ 1983, S. 10-11. &lt;br /&gt;
* DÖRING, Alois: Halloween im Rheinland. Notizen zu einem Forschungsprojekt. In: Zeitschrift für Volkskunde 97, 2001, S. 281-283. &lt;br /&gt;
* HARTINGER, Walter: Religion und Brauch. Darmstadt 1992. Die Termine der JAHRESFEUER in Europa. Erläuterungen zur Verbreitungskarte. Red.: Mathias Zender. Göttingen 1980. &lt;br /&gt;
* LEXIKON für Theologie und Kirche (3. Aufl.) Bd. 1, 1993, Sp. 405-406. &lt;br /&gt;
* MAIER, Bernhard: Die Religion der Kelten. Darmstadt 2001. &lt;br /&gt;
* MOORE, John: Halloween in den Vereinigten Staaten. In: Marina Scheinost (Hg.), Haube, Hausfrau, Halloween. Lebendige Kulturwissenschaft. Festschrift für Elisabeth Roth zum 75. Geburtstag. Hildburghausen 1996, S. 85-91. &lt;br /&gt;
* SANTINO, Jack: Halloween in America. Contemporary Customs and Performances. In: Western Folklore 42, 1983, S. 1-20. &lt;br /&gt;
* Mannteuffel&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Cheffe</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://woher-kommt-der-brauch.de/index.php?title=Halloween&amp;diff=1184</id>
		<title>Halloween</title>
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		<updated>2023-10-27T18:04:33Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Cheffe: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;(aga)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
zurück zu: [[Bräuche in und um Augsburg herum]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== &#039;&#039;&#039;Halloween überregional&#039;&#039;&#039; ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Halloween wird in der Nacht vor &#039;&#039;&#039;[[Allerheiligen]]&#039;&#039;&#039; vom 31. Oktober auf den 1. November gefeiert. In dieser Nacht (bzw. in den Abendstunden des 31.10.) ziehen vor allem Kinder in gruseligen Verkleidungen von Haus zu Haus und fordern unter der Androhung von „Saurem“ (Ärger, böse Taten) „Süßes“ (in Form von Süßigkeiten oder anderen Spenden) ein. „Süßes oder Saures“,  im englischen das bekannte „Trick or Treat“. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== &#039;&#039;&#039;Geschichte&#039;&#039;&#039; == &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Halloween war als Teil des irischen Allerheiligenfestes mit den irischen Einwanderern Ende des 19. Jahrhundert nach Amerika emigriert. Es war ursprünglich als ausgelassenes Vorabendfest mit Festessen und Alkohol angelegt und hatte sich aus der Tradition ergeben, dass sich die Armen und Bedürftigen an diesem Abend Speisen und Gaben erbaten und diese mit Segen und Gebeten vergolten. Erst in den 1920er und 30er Jahren wurde dies allmählich durch das sogenannte „Trick or Treat“ ersetzt, bei dem nun verkleidete Kinder Heischegänge machten (Heischen = Gaben erbitten oder einfordern) und an den Haustüren kleine Spenden wie Süßigkeiten verlangten. &lt;br /&gt;
Im letzten Drittel des 20. Jahrhunderts  kamen in Amerika zunehmend okkulte und mystische Elemente hinzu, gepaart mit einer zunehmende Verkommerzialisierung des Brauches: Insbesondere in den 80er Jahren erfuhr Halloween einen Hype, der durch Marketing, Medien und viele Filme zum Thema bedingt war. Nun hatte man an diesem Abend auch gegen Hexen und böse Geister zu kämpfen. Vermehrt ging es auf der Straße um Spuk und heute erfahren ganze Straßen eine Ausstaffierung mit Spinnennetzen und Gruselkulissen und ganze Häuser werden zu Spukvillen. &lt;br /&gt;
Nach Deutschland wurde der Brauch von den amerikanischen Besatzungssoldaten gebracht. Anfangs hatte auch bei uns die Welle der amerikanischen Spielfilme (allen voran John Carpenters Halloween aus dem Jahre 1978) für Aufmerksamkeit gesorgt. Seit den 1980er Jahren drängten dann viele offensiv beworbene, amerikanische Artikel wie Kostüme, Accessoires und Dekorationsartikel auf den Markt. Zu Beginn der 1990er Jahre startete der Brauch in Deutschland dann wirklich durch: Zunächst in den rheinischen Gebieten und Südwestdeutschland, die als klassische Hochburgen von Fasching und Karneval ihr „Jahresbudget“ an Spaßtagen so noch weiter vor den 11.11. (Karnevalsbeginn) ausweiten konnten. Dementsprechend stiegen auch die hiesigen Karnevalsartikelhändler in den Halloweenmarkt ein.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Halloween.jpg|500px|thumb|left|(c)agaritz]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== &#039;&#039;&#039;Herkunft&#039;&#039;&#039; ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Halloween stammt aus dem Brauchkomplex der Feiertage Allerheiligen und Allerseelen, die von der  Kirche in den Jahren 835 und 998 zum ersten Mal offiziell festgelegt worden sind. Im Wort Halloween ist die Erklärung bereits mit angelegt: Es ist das „All Hallows Eve“, wobei Eve einen Vorabend bezeichnet und Hallow heilig bedeutet, was also soviel heißt, dass es sich um einen  Termin am Vorabend von Allerheiligen handelt.&lt;br /&gt;
Das Doppelfest &#039;&#039;&#039;[[Allerheiligen]]&#039;&#039;&#039; und &#039;&#039;&#039;[[Allerseelen]]&#039;&#039;&#039; wiederum war vor allem im Mittelalter sehr populär, weil es sich inhaltlich um die Frage drehte, wohin unsere Seelen nach dem Tode wandern, wo sie sich bis zum jüngsten Gericht aufhalten und wie und ob man sie auch posthum noch erretten kann. Es drehte sich also um die Frage nach dem Fegefeuer, dem Purgatorium, in dem die Seelen auf den Tag des jüngsten Gerichtes warten. &lt;br /&gt;
Verbunden war damit die Vorstellung, man könne vom Diesseits aus mit Gebeten und Gaben um Gnade und Milde für die Seelen im Jenseits sorgen. Man sah so auch das eigene Seelenheil nach dem eigenen Tod von anderen umsorgt. Diese geistigen „Spenden“ für die Armen Seelen wurden durch die irdischen Spenden von Speis und Trank an Bedürftige am Vorabend des Festes erweitert (ähnliche Heischebräuche gibt es auch zu Ostern, der Fassnacht und und mit Dreikönige und Nikolaus auch im Umfeld der Weihnacht). &lt;br /&gt;
Das Fest und der Brauch sind also recht eindeutig mit dem christlichen Jahreskalender und dem Allerheiligenfest verbunden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== &#039;&#039;&#039;Keine keltischen Wurzeln nachweisbar&#039;&#039;&#039; ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die immer wieder zu lesende und hörende Theorie, es gäbe eine Verbindungslinie des Brauches zum keltisch-angelsächsischen Fest des Totengottes Samhain, ist hingegen wissenschaftlich widerlegt und nicht mehr zu halten. Die Existenz einer keltischen Gottheit namens Samhain ist fraglich und der nur vage überlieferte Samhain-Termin, der den Übergang vom alten in ein neues Jahr markierte, bleibt inhaltlich sehr unerklärt, da er von keinerlei Primärquellen ausführlich beschrieben wird. Die vielen Mutmaßungen und Legenden beziehen sich allesamt auf Sekundärquellen aus der Zeit ab dem 7./8. Jahrhundert und man kann davon ausgehen, dass zu diesen Zeiten von den bereits christianisierten Iren ganz bewusst nichts Gutes mehr über die alten, heidnischen Vorgängerbräuche erzählt wurde, insofern sie überhaupt noch bekannt und nicht damals schon ein historisierendes Konstrukt waren. Das mag schon zu dieser Zeit viele Gerüchte über wilde keltische Feste mit unrühmlichen Totenkulten und Menschenopfern erschaffen und befördert haben, die sich leider bis heute fortgesetzt haben. In den historischen Quellen oder archäologischen Befunden lassen sich letztlich keinerlei Hinweise auf Formen oder Inhalte eines angeblichen Samhain-Festes finden, aus denen sich Verwandtschaften oder Bezüge zum viel späteren christlichen Halloweeen herleiten ließen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== &#039;&#039;&#039;Fazit&#039;&#039;&#039; ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es geht beim irischen Halloweenfest nicht um die Beschwörung von heidnischen Geistern, die man mit Gaben besänftigen muss (was man des Öfteren hört), sondern ursprünglich um die Fürsorge für die Seelen der Verstorbenen. Das christliche Motiv diente zunächst der Armenversorgung und entwickelte sich in den späteren Zeiten, in denen diese zunehmend verstaatlicht wurde, zu einer immer mehr ausgelassenen Feierkultur, die sich ihrer ursprünglichen Bezüge nur noch teilweise oder gar nicht mehr bewusst ist.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== &#039;&#039;&#039;Halloween in Augsburg&#039;&#039;&#039; ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Stadt Augsburg beschränken sich die Ereignisse am Halloween-Abend auf Partys, wie sie in Kneipen oder Clubs zum Teil schon seit vielen Jahren stattfinden. So z.B in der Kantine, im Kesselhaus oder im Spectrum. Dabei handelt es in der Regel sich um reine Kostümparties mit dem Thema Horror und Grusel.&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;[[Die Augsburger Skeptiker]]&#039;&#039;&#039; haben in einigen der vergangenen Jahre Infovorträge zur Herkunft und Geschichte des Brauches im Keller der Gaststätte &#039;&#039;&#039;[[Annapam]]&#039;&#039;&#039; veranstaltet. &lt;br /&gt;
Was umherziehende Heischegänger betrifft, trafen wir bei unserer eigenen Recherche im Stadtgebiet nur recht wenige Partygänger, im Stadtteil &#039;&#039;&#039;[[Haunstetten]]&#039;&#039;&#039; aber einige Gruppen von Erwachsenen, die zusammen mit ihren Kindern unterwegs waren. Zum Teil waren das Gruppen mit bis zu zehn Personen. Es gab zudem auch Jugendliche, die ihre kleineren Geschwister begleiteten. Alle hatten sich viel Mühe mit ihren z.T. aufwändigen Kostümen gemacht. Etwas mehr Verbreitung haben Halloween und Trick or Treat unseren Erkundigungen zufolge wohl auf dem Land um Augsburg herum. Hier sind laut Aussage einiger Gewährspersonen Heischegänge von Kindern in einigen Orten vermehrt anzutreffen.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== &#039;&#039;&#039;Eine Straßenumfrage in Augsburg&#039;&#039;&#039; ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die folgende Straßenumfrage mit einer kleiner Original-Ton-Collage entstand im Jahr 2022 und wurde von Dr. Andreas Garitz (in der Innenstadt) und Rüdiger Frank (in Haunstetten) durchgeführt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:HalloweenHaunstetten.wav]]&lt;br /&gt;
Originaltöne-Collage mit umherziehenden Eltern-/Kindergruppen in &#039;&#039;&#039;[[Haunstetten]]&#039;&#039;&#039; in den Abendstunden des 31.10.2022, (c)Rüdiger Frank.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:HalloweenStadt.wav]]&lt;br /&gt;
Straßen-Interview mit Halloween-Partygängern in der Innenstadt am späteren Abend des 31.10.2022, (c)agaritz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== &#039;&#039;&#039;Weblinks&#039;&#039;&#039; ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://casusfactus.de/2019/10/09/trick-or-treat-und-horrorclowns/ Vortragsabend bei den Augsburger Skeptikern am 9.Oktober 2019] &lt;br /&gt;
* [https://www.brauchwiki.de/halloween/ Brauchwiki der Uni Augsburg] &lt;br /&gt;
* [https://material.rpi-virtuell.de/material/samhain-halloween-allerheiligen/ Alois Döring, zitiert bei PRI] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== &#039;&#039;&#039;Quellen&#039;&#039;&#039; ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* BEITL, Richard und Klaus (Hg.): Wörterbuch der deutschen Volkskunde (3.Aufl.). Stuttgart 1974&lt;br /&gt;
* DÖRING, Alois: Zum Troste der armen Seelen. Novemberbräuche in der Eifel. In: Neues Rheinland 26, H.11/ 1983, S. 10-11. &lt;br /&gt;
* DÖRING, Alois: Halloween im Rheinland. Notizen zu einem Forschungsprojekt. In: Zeitschrift für Volkskunde 97, 2001, S. 281-283. &lt;br /&gt;
* HARTINGER, Walter: Religion und Brauch. Darmstadt 1992. Die Termine der JAHRESFEUER in Europa. Erläuterungen zur Verbreitungskarte. Red.: Mathias Zender. Göttingen 1980. &lt;br /&gt;
* LEXIKON für Theologie und Kirche (3. Aufl.) Bd. 1, 1993, Sp. 405-406. &lt;br /&gt;
* MAIER, Bernhard: Die Religion der Kelten. Darmstadt 2001. &lt;br /&gt;
* MOORE, John: Halloween in den Vereinigten Staaten. In: Marina Scheinost (Hg.), Haube, Hausfrau, Halloween. Lebendige Kulturwissenschaft. Festschrift für Elisabeth Roth zum 75. Geburtstag. Hildburghausen 1996, S. 85-91. &lt;br /&gt;
* SANTINO, Jack: Halloween in America. Contemporary Customs and Performances. In: Western Folklore 42, 1983, S. 1-20. &lt;br /&gt;
* Mannteuffel&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Cheffe</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://woher-kommt-der-brauch.de/index.php?title=Halloween&amp;diff=1183</id>
		<title>Halloween</title>
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		<updated>2023-10-27T18:01:43Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Cheffe: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;(aga)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
zurück zu: [[Bräuche in und um Augsburg herum]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== &#039;&#039;&#039;Halloween überregional&#039;&#039;&#039; ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Halloween wird in der Nacht vor &#039;&#039;&#039;[[Allerheiligen]]&#039;&#039;&#039; vom 31. Oktober auf den 1. November gefeiert. In dieser Nacht (bzw. in den Abendstunden des 31.10.) ziehen vor allem Kinder in gruseligen Verkleidungen von Haus zu Haus und fordern unter der Androhung von „Saurem“ (Ärger, böse Taten) „Süßes“ (in Form von Süßigkeiten oder anderen Spenden) ein. „Süßes oder Saures“,  im englischen das bekannte „Trick or Treat“. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== &#039;&#039;&#039;Geschichte&#039;&#039;&#039; == &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Halloween war als Teil des irischen Allerheiligenfestes mit den irischen Einwanderern Ende des 19. Jahrhundert nach Amerika emigriert. Es war ursprünglich als ausgelassenes Vorabendfest mit Festessen und Alkohol angelegt und hatte sich aus der Tradition ergeben, dass sich die Armen und Bedürftigen an diesem Abend Speisen und Gaben erbaten und diese mit Segen und Gebeten vergolten. Erst in den 1920er und 30er Jahren wurde dies allmählich durch das sogenannte „Trick or Treat“ ersetzt, bei dem nun verkleidete Kinder Heischegänge machten (Heischen = Gaben erbitten oder einfordern) und an den Haustüren kleine Spenden wie Süßigkeiten verlangten. &lt;br /&gt;
Im letzten Drittel des 20. Jahrhunderts  kamen in Amerika zunehmend okkulte und mystische Elemente hinzu, gepaart mit einer zunehmende Verkommerzialisierung des Brauches: Insbesondere in den 80er Jahren erfuhr Halloween einen Hype, der durch Marketing, Medien und viele Filme zum Thema bedingt war. Nun hatte man an diesem Abend auch gegen Hexen und böse Geister zu kämpfen. Vermehrt ging es auf der Straße um Spuk und heute erfahren ganze Straßen eine Ausstaffierung mit Spinnennetzen und Gruselkulissen und ganze Häuser werden zu Spukvillen. &lt;br /&gt;
Nach Deutschland wurde der Brauch von den amerikanischen Besatzungssoldaten gebracht. Anfangs hatte auch bei uns die Welle der amerikanischen Spielfilme (allen voran John Carpenters Halloween aus dem Jahre 1978) für Aufmerksamkeit gesorgt. Seit den 1980er Jahren drängten dann viele offensiv beworbene, amerikanische Artikel wie Kostüme, Accessoires und Dekorationsartikel auf den Markt. Zu Beginn der 1990er Jahre startete der Brauch in Deutschland dann wirklich durch: Zunächst in den rheinischen Gebieten und Südwestdeutschland, die als klassische Hochburgen von Fasching und Karneval ihr „Jahresbudget“ an Spaßtagen so noch weiter vor den 11.11. (Karnevalsbeginn) ausweiten konnten. Dementsprechend stiegen auch die hiesigen Karnevalsartikelhändler in den Halloweenmarkt ein.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Halloween.jpg|500px|thumb|left|(c)agaritz]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== &#039;&#039;&#039;Herkunft&#039;&#039;&#039; ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Halloween stammt aus dem Brauchkomplex der Feiertage Allerheiligen und Allerseelen, die von der  Kirche in den Jahren 835 und 998 zum ersten Mal offiziell festgelegt worden sind. Im Wort Halloween ist die Erklärung bereits mit angelegt: Es ist das „All Hallows Eve“, wobei Eve einen Vorabend bezeichnet und Hallow heilig bedeutet, was also soviel heißt, dass es sich um einen  Termin am Vorabend von Allerheiligen handelt.&lt;br /&gt;
Das Doppelfest &#039;&#039;&#039;[[Allerheiligen]]&#039;&#039;&#039; und &#039;&#039;&#039;[[Allerseelen]]&#039;&#039;&#039; wiederum war vor allem im Mittelalter sehr populär, weil es sich inhaltlich um die Frage drehte, wohin unsere Seelen nach dem Tode wandern, wo sie sich bis zum jüngsten Gericht aufhalten und wie und ob man sie auch posthum noch erretten kann. Es drehte sich also um die Frage nach dem Fegefeuer, dem Purgatorium, in dem die Seelen auf den Tag des jüngsten Gerichtes warten. &lt;br /&gt;
Verbunden war damit die Vorstellung, man könne vom Diesseits aus mit Gebeten und Gaben um Gnade und Milde für die Seelen im Jenseits sorgen. Man sah so auch das eigene Seelenheil nach dem eigenen Tod von anderen umsorgt. Diese geistigen „Spenden“ für die Armen Seelen wurden durch die irdischen Spenden von Speis und Trank an Bedürftige am Vorabend des Festes erweitert (ähnliche Heischebräuche gibt es auch zu Ostern, der Fassnacht und und mit Dreikönige und Nikolaus auch im Umfeld der Weihnacht). &lt;br /&gt;
Das Fest und der Brauch sind also recht eindeutig mit dem christlichen Jahreskalender und dem Allerheiligenfest verbunden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== &#039;&#039;&#039;Keine keltischen Wurzeln nachweisbar&#039;&#039;&#039; ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die immer wieder zu lesende und hörende Theorie, es gäbe eine Verbindungslinie des Brauches zum keltisch-angelsächsischen Fest des Totengottes Samhain, ist hingegen wissenschaftlich widerlegt und nicht mehr zu halten. Die Existenz einer keltischen Gottheit namens Samhain ist fraglich und der nur vage überlieferte Samhain-Termin, der den Übergang vom alten in ein neues Jahr markierte, bleibt inhaltlich sehr unerklärt, da er von keinerlei Primärquellen ausführlich beschrieben wird. Die vielen Mutmaßungen und Legenden beziehen sich allesamt auf Sekundärquellen aus der Zeit ab dem 7./8. Jahrhundert und man kann davon ausgehen, dass zu diesen Zeiten von den bereits christianisierten Iren ganz bewusst nichts Gutes mehr über die alten, heidnischen Vorgängerbräuche erzählt wurde, insofern sie überhaupt bekannt waren. Das mag schon zu dieser Zeit viele Gerüchte über wilde keltische Feste mit unrühmlichen Totenkulten und Menschenopfern erschaffen und befördert haben, die sich leider bis heute fortgesetzt haben. In den historischen Quellen oder archäologischen Befunden lassen sich letztlich keinerlei Hinweise auf Formen oder Inhalte eines angeblichen Samhain-Festes finden, aus denen sich Verwandtschaften oder Bezüge zum viel späteren christlichen Halloweeen herleiten ließen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== &#039;&#039;&#039;Fazit&#039;&#039;&#039; ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es geht beim irischen Halloweenfest nicht um die Beschwörung von heidnischen Geistern, die man mit Gaben besänftigen muss (was man des Öfteren hört), sondern ursprünglich um die Fürsorge für die Seelen der Verstorbenen. Das christliche Motiv diente zunächst der Armenversorgung und entwickelte sich in den späteren Zeiten, in denen diese zunehmend verstaatlicht wurde, zu einer immer mehr ausgelassenen Feierkultur, die sich ihrer ursprünglichen Bezüge nur noch teilweise oder gar nicht mehr bewusst ist.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== &#039;&#039;&#039;Halloween in Augsburg&#039;&#039;&#039; ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Stadt Augsburg beschränken sich die Ereignisse am Halloween-Abend auf Partys, wie sie in Kneipen oder Clubs zum Teil schon seit vielen Jahren stattfinden. So z.B in der Kantine, im Kesselhaus oder im Spectrum. Dabei handelt es in der Regel sich um reine Kostümparties mit dem Thema Horror und Grusel.&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;[[Die Augsburger Skeptiker]]&#039;&#039;&#039; haben in einigen der vergangenen Jahre Infovorträge zur Herkunft und Geschichte des Brauches im Keller der Gaststätte &#039;&#039;&#039;[[Annapam]]&#039;&#039;&#039; veranstaltet. &lt;br /&gt;
Was umherziehende Heischegänger betrifft, trafen wir bei unserer eigenen Recherche im Stadtgebiet nur recht wenige Partygänger, im Stadtteil &#039;&#039;&#039;[[Haunstetten]]&#039;&#039;&#039; aber einige Gruppen von Erwachsenen, die zusammen mit ihren Kindern unterwegs waren. Zum Teil waren das Gruppen mit bis zu zehn Personen. Es gab zudem auch Jugendliche, die ihre kleineren Geschwister begleiteten. Alle hatten sich viel Mühe mit ihren z.T. aufwändigen Kostümen gemacht. Etwas mehr Verbreitung haben Halloween und Trick or Treat unseren Erkundigungen zufolge wohl auf dem Land um Augsburg herum. Hier sind laut Aussage einiger Gewährspersonen Heischegänge von Kindern in einigen Orten vermehrt anzutreffen.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== &#039;&#039;&#039;Eine Straßenumfrage in Augsburg&#039;&#039;&#039; ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die folgende Straßenumfrage mit einer kleiner Original-Ton-Collage entstand im Jahr 2022 und wurde von Dr. Andreas Garitz (in der Innenstadt) und Rüdiger Frank (in Haunstetten) durchgeführt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:HalloweenHaunstetten.wav]]&lt;br /&gt;
Originaltöne-Collage mit umherziehenden Eltern-/Kindergruppen in &#039;&#039;&#039;[[Haunstetten]]&#039;&#039;&#039; in den Abendstunden des 31.10.2022, (c)Rüdiger Frank.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:HalloweenStadt.wav]]&lt;br /&gt;
Straßen-Interview mit Halloween-Partygängern in der Innenstadt am späteren Abend des 31.10.2022, (c)agaritz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== &#039;&#039;&#039;Weblinks&#039;&#039;&#039; ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://casusfactus.de/2019/10/09/trick-or-treat-und-horrorclowns/ Vortragsabend bei den Augsburger Skeptikern am 9.Oktober 2019] &lt;br /&gt;
* [https://www.brauchwiki.de/halloween/ Brauchwiki der Uni Augsburg] &lt;br /&gt;
* [https://material.rpi-virtuell.de/material/samhain-halloween-allerheiligen/ Alois Döring, zitiert bei PRI] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== &#039;&#039;&#039;Quellen&#039;&#039;&#039; ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* BEITL, Richard und Klaus (Hg.): Wörterbuch der deutschen Volkskunde (3.Aufl.). Stuttgart 1974&lt;br /&gt;
* DÖRING, Alois: Zum Troste der armen Seelen. Novemberbräuche in der Eifel. In: Neues Rheinland 26, H.11/ 1983, S. 10-11. &lt;br /&gt;
* DÖRING, Alois: Halloween im Rheinland. Notizen zu einem Forschungsprojekt. In: Zeitschrift für Volkskunde 97, 2001, S. 281-283. &lt;br /&gt;
* HARTINGER, Walter: Religion und Brauch. Darmstadt 1992. Die Termine der JAHRESFEUER in Europa. Erläuterungen zur Verbreitungskarte. Red.: Mathias Zender. Göttingen 1980. &lt;br /&gt;
* LEXIKON für Theologie und Kirche (3. Aufl.) Bd. 1, 1993, Sp. 405-406. &lt;br /&gt;
* MAIER, Bernhard: Die Religion der Kelten. Darmstadt 2001. &lt;br /&gt;
* MOORE, John: Halloween in den Vereinigten Staaten. In: Marina Scheinost (Hg.), Haube, Hausfrau, Halloween. Lebendige Kulturwissenschaft. Festschrift für Elisabeth Roth zum 75. Geburtstag. Hildburghausen 1996, S. 85-91. &lt;br /&gt;
* SANTINO, Jack: Halloween in America. Contemporary Customs and Performances. In: Western Folklore 42, 1983, S. 1-20. &lt;br /&gt;
* Mannteuffel&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Cheffe</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://woher-kommt-der-brauch.de/index.php?title=Halloween&amp;diff=1182</id>
		<title>Halloween</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://woher-kommt-der-brauch.de/index.php?title=Halloween&amp;diff=1182"/>
		<updated>2023-10-27T17:59:28Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Cheffe: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;(aga)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
zurück zu: [[Bräuche in und um Augsburg herum]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== &#039;&#039;&#039;Halloween überregional&#039;&#039;&#039; ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Halloween wird in der Nacht vor &#039;&#039;&#039;[[Allerheiligen]]&#039;&#039;&#039; vom 31. Oktober auf den 1. November gefeiert. In dieser Nacht (bzw. in den Abendstunden des 31.10.) ziehen vor allem Kinder in gruseligen Verkleidungen von Haus zu Haus und fordern unter der Androhung von „Saurem“ (Ärger, böse Taten) „Süßes“ (in Form von Süßigkeiten oder anderen Spenden) ein. „Süßes oder Saures“,  im englischen das bekannte „Trick or Treat“. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== &#039;&#039;&#039;Geschichte&#039;&#039;&#039; == &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Halloween war als Teil des irischen Allerheiligenfestes mit den irischen Einwanderern Ende des 19. Jahrhundert nach Amerika emigriert. Es war ursprünglich als ausgelassenes Vorabendfest mit Festessen und Alkohol angelegt und hatte sich aus der Tradition ergeben, dass sich die Armen und Bedürftigen an diesem Abend Speisen und Gaben erbaten und diese mit Segen und Gebeten vergolten. Erst in den 1920er und 30er Jahren wurde dies allmählich durch das sogenannte „Trick or Treat“ ersetzt, bei dem nun verkleidete Kinder Heischegänge machten (Heischen = Gaben erbitten oder einfordern) und an den Haustüren kleine Spenden wie Süßigkeiten verlangten. &lt;br /&gt;
Im letzten Drittel des 20. Jahrhunderts  kamen in Amerika zunehmend okkulte und mystische Elemente hinzu, gepaart mit einer zunehmende Verkommerzialisierung des Brauches: Insbesondere in den 80er Jahren erfuhr Halloween einen Hype, der durch Marketing, Medien und viele Filme zum Thema bedingt war. Nun hatte man an diesem Abend auch gegen Hexen und böse Geister zu kämpfen. Vermehrt ging es auf der Straße um Spuk und heute erfahren ganze Straßen eine Ausstaffierung mit Spinnennetzen und Gruselkulissen und ganze Häuser werden zu Spukvillen. &lt;br /&gt;
Nach Deutschland wurde der Brauch von den amerikanischen Besatzungssoldaten gebracht. Anfangs hatte auch bei uns die Welle der amerikanischen Spielfilme (allen voran John Carpenters Halloween aus dem Jahre 1978) für Aufmerksamkeit gesorgt. Seit den 1980er Jahren drängten dann viele offensiv beworbene, amerikanische Artikel wie Kostüme, Accessoires und Dekorationsartikel auf den Markt. Zu Beginn der 1990er Jahre startete der Brauch in Deutschland dann wirklich durch: Zunächst in den rheinischen Gebieten und Südwestdeutschland, die als klassische Hochburgen von Fasching und Karneval ihr „Jahresbudget“ an Spaßtagen so noch weiter vor den 11.11. (Karnevalsbeginn) ausweiten konnten. Dementsprechend stiegen auch die hiesigen Karnevalsartikelhändler in den Halloweenmarkt ein.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Halloween.jpg|500px|thumb|left|(c)agaritz]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== &#039;&#039;&#039;Herkunft&#039;&#039;&#039; ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Halloween stammt aus dem Brauchkomplex der Feiertage Allerheiligen und Allerseelen, die von der  Kirche in den Jahren 835 und 998 zum ersten Mal offiziell festgelegt worden sind. Im Wort Halloween ist die Erklärung bereits mit angelegt: Es ist das „All Hallows Eve“, wobei Eve einen Vorabend bezeichnet und Hallow heilig bedeutet, was also soviel heißt, dass es sich um einen  Termin am Vorabend von Allerheiligen handelt.&lt;br /&gt;
Das Doppelfest &#039;&#039;&#039;[[Allerheiligen]]&#039;&#039;&#039; und &#039;&#039;&#039;[[Allerseelen]]&#039;&#039;&#039; wiederum war vor allem im Mittelalter sehr populär, weil es sich inhaltlich um die Frage drehte, wohin unsere Seelen nach dem Tode wandern, wo sie sich bis zum jüngsten Gericht aufhalten und wie und ob man sie auch posthum noch erretten kann. Es drehte sich also um die Frage nach dem Fegefeuer, dem Purgatorium, in dem die Seelen auf den Tag des jüngsten Gerichtes warten. &lt;br /&gt;
Verbunden war damit die Vorstellung, man könne vom Diesseits aus mit Gebeten und Gaben um Gnade und Milde für die Seelen im Jenseits sorgen. Man sah so auch das eigene Seelenheil nach dem eigenen Tod von anderen umsorgt. Diese geistigen „Spenden“ für die Armen Seelen wurden durch die irdischen Spenden von Speis und Trank an Bedürftige am Vorabend des Festes erweitert (ähnliche Heischebräuche gibt es auch zu Ostern, der Fassnacht und und mit Dreikönige und Nikolaus auch im Umfeld der Weihnacht). &lt;br /&gt;
Das Fest und der Brauch sind also recht eindeutig mit dem christlichen Jahreskalender und dem Allerheiligenfest verbunden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== &#039;&#039;&#039;Keine keltischen Wurzeln nachweisbar&#039;&#039;&#039; ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die immer wieder zu lesende und hörende Theorie, es gäbe eine Verbindungslinie des Brauches zum keltisch-angelsächsischen Fest des Totengottes Samhain, ist hingegen wissenschaftlich widerlegt und nicht mehr zu halten. Die Existenz einer keltischen Gottheit namens Samhain ist fraglich und der Samhain-Termin, der den Übergang vom alten in ein neues Jahr markierte, bleibt inhaltlich sehr vage, da er von keinerlei Primärquellen ausführlich beschrieben wird. Die vielen Mutmaßungen und Legenden beziehen sich allesamt auf Sekundärquellen aus der Zeit ab dem 7./8. Jahrhundert und man kann davon ausgehen, dass zu diesen Zeiten von den bereits christianisierten Iren ganz bewusst nichts Gutes mehr über die alten, heidnischen Vorgängerbräuche erzählt wurde, insofern sie überhaupt bekannt waren. Das mag schon zu dieser Zeit viele Gerüchte über wilde keltische Feste mit unrühmlichen Totenkulten und Menschenopfern erschaffen und befördert haben, die sich leider bis heute fortgesetzt haben. In historischen Quellen oder archäologischen Befunden lassen sich keinerlei Hinweise auf Formen oder Inhalte eines angeblichen Samhain-Festes finden, aus denen sich eine Verwandschaften oder Bezüge zum viel späteren christlichen Halloweeen herleiten ließen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== &#039;&#039;&#039;Fazit&#039;&#039;&#039; ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es geht beim irischen Halloweenfest nicht um die Beschwörung von heidnischen Geistern, die man mit Gaben besänftigen muss (was man des Öfteren hört), sondern ursprünglich um die Fürsorge für die Seelen der Verstorbenen. Das christliche Motiv diente zunächst der Armenversorgung und entwickelte sich in den späteren Zeiten, in denen diese zunehmend verstaatlicht wurde, zu einer immer mehr ausgelassenen Feierkultur, die sich ihrer ursprünglichen Bezüge nur noch teilweise oder gar nicht mehr bewusst ist.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== &#039;&#039;&#039;Halloween in Augsburg&#039;&#039;&#039; ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Stadt Augsburg beschränken sich die Ereignisse am Halloween-Abend auf Partys, wie sie in Kneipen oder Clubs zum Teil schon seit vielen Jahren stattfinden. So z.B in der Kantine, im Kesselhaus oder im Spectrum. Dabei handelt es in der Regel sich um reine Kostümparties mit dem Thema Horror und Grusel.&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;[[Die Augsburger Skeptiker]]&#039;&#039;&#039; haben in einigen der vergangenen Jahre Infovorträge zur Herkunft und Geschichte des Brauches im Keller der Gaststätte &#039;&#039;&#039;[[Annapam]]&#039;&#039;&#039; veranstaltet. &lt;br /&gt;
Was umherziehende Heischegänger betrifft, trafen wir bei unserer eigenen Recherche im Stadtgebiet nur recht wenige Partygänger, im Stadtteil &#039;&#039;&#039;[[Haunstetten]]&#039;&#039;&#039; aber einige Gruppen von Erwachsenen, die zusammen mit ihren Kindern unterwegs waren. Zum Teil waren das Gruppen mit bis zu zehn Personen. Es gab zudem auch Jugendliche, die ihre kleineren Geschwister begleiteten. Alle hatten sich viel Mühe mit ihren z.T. aufwändigen Kostümen gemacht. Etwas mehr Verbreitung haben Halloween und Trick or Treat unseren Erkundigungen zufolge wohl auf dem Land um Augsburg herum. Hier sind laut Aussage einiger Gewährspersonen Heischegänge von Kindern in einigen Orten vermehrt anzutreffen.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== &#039;&#039;&#039;Eine Straßenumfrage in Augsburg&#039;&#039;&#039; ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die folgende Straßenumfrage mit einer kleiner Original-Ton-Collage entstand im Jahr 2022 und wurde von Dr. Andreas Garitz (in der Innenstadt) und Rüdiger Frank (in Haunstetten) durchgeführt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:HalloweenHaunstetten.wav]]&lt;br /&gt;
Originaltöne-Collage mit umherziehenden Eltern-/Kindergruppen in &#039;&#039;&#039;[[Haunstetten]]&#039;&#039;&#039; in den Abendstunden des 31.10.2022, (c)Rüdiger Frank.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:HalloweenStadt.wav]]&lt;br /&gt;
Straßen-Interview mit Halloween-Partygängern in der Innenstadt am späteren Abend des 31.10.2022, (c)agaritz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== &#039;&#039;&#039;Weblinks&#039;&#039;&#039; ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://casusfactus.de/2019/10/09/trick-or-treat-und-horrorclowns/ Vortragsabend bei den Augsburger Skeptikern am 9.Oktober 2019] &lt;br /&gt;
* [https://www.brauchwiki.de/halloween/ Brauchwiki der Uni Augsburg] &lt;br /&gt;
* [https://material.rpi-virtuell.de/material/samhain-halloween-allerheiligen/ Alois Döring, zitiert bei PRI] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== &#039;&#039;&#039;Quellen&#039;&#039;&#039; ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* BEITL, Richard und Klaus (Hg.): Wörterbuch der deutschen Volkskunde (3.Aufl.). Stuttgart 1974&lt;br /&gt;
* DÖRING, Alois: Zum Troste der armen Seelen. Novemberbräuche in der Eifel. In: Neues Rheinland 26, H.11/ 1983, S. 10-11. &lt;br /&gt;
* DÖRING, Alois: Halloween im Rheinland. Notizen zu einem Forschungsprojekt. In: Zeitschrift für Volkskunde 97, 2001, S. 281-283. &lt;br /&gt;
* HARTINGER, Walter: Religion und Brauch. Darmstadt 1992. Die Termine der JAHRESFEUER in Europa. Erläuterungen zur Verbreitungskarte. Red.: Mathias Zender. Göttingen 1980. &lt;br /&gt;
* LEXIKON für Theologie und Kirche (3. Aufl.) Bd. 1, 1993, Sp. 405-406. &lt;br /&gt;
* MAIER, Bernhard: Die Religion der Kelten. Darmstadt 2001. &lt;br /&gt;
* MOORE, John: Halloween in den Vereinigten Staaten. In: Marina Scheinost (Hg.), Haube, Hausfrau, Halloween. Lebendige Kulturwissenschaft. Festschrift für Elisabeth Roth zum 75. Geburtstag. Hildburghausen 1996, S. 85-91. &lt;br /&gt;
* SANTINO, Jack: Halloween in America. Contemporary Customs and Performances. In: Western Folklore 42, 1983, S. 1-20. &lt;br /&gt;
* Mannteuffel&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Cheffe</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://woher-kommt-der-brauch.de/index.php?title=Halloween&amp;diff=1181</id>
		<title>Halloween</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://woher-kommt-der-brauch.de/index.php?title=Halloween&amp;diff=1181"/>
		<updated>2023-10-27T17:53:21Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Cheffe: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;(aga)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
zurück zu: [[Bräuche in und um Augsburg herum]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== &#039;&#039;&#039;Halloween überregional&#039;&#039;&#039; ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Halloween wird in der Nacht vor &#039;&#039;&#039;[[Allerheiligen]]&#039;&#039;&#039; vom 31. Oktober auf den 1. November gefeiert. In dieser Nacht (bzw. in den Abendstunden des 31.10.) ziehen vor allem Kinder in gruseligen Verkleidungen von Haus zu Haus und fordern unter der Androhung von „Saurem“ (Ärger, böse Taten) „Süßes“ (in Form von Süßigkeiten oder anderen Spenden) ein. „Süßes oder Saures“,  im englischen das bekannte „Trick or Treat“. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== &#039;&#039;&#039;Geschichte&#039;&#039;&#039; == &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Halloween war als Teil des irischen Allerheiligenfestes mit den irischen Einwanderern Ende des 19. Jahrhundert nach Amerika emigriert. Es war ursprünglich als ausgelassenes Vorabendfest mit Festessen und Alkohol angelegt und hatte sich aus der Tradition ergeben, dass sich die Armen und Bedürftigen an diesem Abend Speisen und Gaben erbaten und diese mit Segen und Gebeten vergolten. Erst in den 1920er und 30er Jahren wurde dies allmählich durch das sogenannte „Trick or Treat“ ersetzt, bei dem nun verkleidete Kinder Heischegänge machten (Heischen = Gaben erbitten oder einfordern) und an den Haustüren kleine Spenden wie Süßigkeiten verlangten. &lt;br /&gt;
Im letzten Drittel des 20. Jahrhunderts  kamen in Amerika zunehmend okkulte und mystische Elemente hinzu, gepaart mit einer zunehmende Verkommerzialisierung des Brauches: Insbesondere in den 80er Jahren erfuhr Halloween einen Hype, der durch Marketing, Medien und viele Filme zum Thema bedingt war. Nun hatte man an diesem Abend auch gegen Hexen und böse Geister zu kämpfen. Vermehrt ging es auf der Straße um Spuk und heute erfahren ganze Straßen eine Ausstaffierung mit Spinnennetzen und Gruselkulissen und ganze Häuser werden zu Spukvillen. &lt;br /&gt;
Nach Deutschland wurde der Brauch von den amerikanischen Besatzungssoldaten gebracht. Anfangs hatte auch bei uns die Welle der amerikanischen Spielfilme (allen voran John Carpenters Halloween aus dem Jahre 1978) für Aufmerksamkeit gesorgt. Seit den 1980er Jahren drängten dann viele offensiv beworbene, amerikanische Artikel wie Kostüme, Accessoires und Dekorationsartikel auf den Markt. Zu Beginn der 1990er Jahre startete der Brauch in Deutschland dann wirklich durch: Zunächst in den rheinischen Gebieten und Südwestdeutschland, die als klassische Hochburgen von Fasching und Karneval ihr „Jahresbudget“ an Spaßtagen so noch weiter vor den 11.11. (Karnevalsbeginn) ausweiten konnten. Dementsprechend stiegen auch die hiesigen Karnevalsartikelhändler in den Halloweenmarkt ein.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Halloween.jpg|500px|thumb|left|(c)agaritz]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== &#039;&#039;&#039;Herkunft&#039;&#039;&#039; ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Halloween stammt aus dem Brauchkomplex der Feiertage Allerheiligen und Allerseelen, die von der  Kirche in den Jahren 835 und 998 zum ersten Mal offiziell festgelegt worden sind. Im Wort Halloween ist die Erklärung bereits mit angelegt: Es ist das „All Hallows Eve“, wobei Eve einen Vorabend bezeichnet und Hallow heilig bedeutet, was also soviel heißt, dass es sich um einen  Termin am Vorabend von Allerheiligen handelt.&lt;br /&gt;
Das Doppelfest &#039;&#039;&#039;[[Allerheiligen]]&#039;&#039;&#039; und &#039;&#039;&#039;[[Allerseelen]]&#039;&#039;&#039; wiederum war vor allem im Mittelalter sehr populär, weil es sich inhaltlich um die Frage drehte, wohin unsere Seelen nach dem Tode wandern, wo sie sich bis zum jüngsten Gericht aufhalten und wie und ob man sie auch posthum noch erretten kann. Es drehte sich also um die Frage nach dem Fegefeuer, dem Purgatorium, in dem die Seelen auf den Tag des jüngsten Gerichtes warten. &lt;br /&gt;
Verbunden war damit die Vorstellung, man könne vom Diesseits aus mit Gebeten und Gaben um Gnade und Milde für die Seelen im Jenseits sorgen. Man sah so auch das eigene Seelenheil nach dem eigenen Tod von anderen umsorgt. Diese geistigen „Spenden“ für die Armen Seelen wurden durch die irdischen Spenden von Speis und Trank an Bedürftige am Vorabend des Festes erweitert (ähnliche Heischebräuche gibt es auch zu Ostern, der Fassnacht und und mit Dreikönige und Nikolaus auch im Umfeld der Weihnacht). &lt;br /&gt;
Das Fest und der Brauch sind also recht eindeutig mit dem christlichen Jahreskalender und dem Allerheiligenfest verbunden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== &#039;&#039;&#039;Keine keltischen Wurzeln nachweisbar&#039;&#039;&#039; ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die immer wieder zu lesende und hörende Theorie, es gäbe eine Verbindungslinie des Brauches zum keltisch-angelsächsischen Fest des Totengottes Samhain, ist hingegen wissenschaftlich widerlegt und nicht mehr zu halten. Die Existenz einer keltischen Gottheit namens Samhain ist fraglich und der Samhain-Termin, der den Übergang vom alten in ein neues Jahr markierte, bleibt inhaltlich sehr vage, da er von keinerlei Primärquellen ausführlich beschrieben wird. Die vielen Mutmaßungen und Legenden beziehen sich allesamt auf Sekundärquellen aus der Zeit ab dem 7./8. Jahrhundert und man kann davon ausgehen, dass zu diesen Zeiten von den bereits christianisierten Iren ganz bewusst nichts Gutes mehr über die alten, heidnischen Vorgängerbräuche erzählt wurde. Das mag schon zu dieser Zeit viele Gerüchte über wilde keltische Feste mit unrühmlichen Totenkulten und Menschenopfern erschaffen und befördert haben, die sich leider bis heute fortgesetzt haben. In historischen Quellen oder archäologischen Befunden lassen sich keinerlei entsprechende Hinweise finden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== &#039;&#039;&#039;Fazit&#039;&#039;&#039; ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es geht beim irischen Halloweenfest nicht um die Beschwörung von heidnischen Geistern, die man mit Gaben besänftigen muss (was man des Öfteren hört), sondern ursprünglich um die Fürsorge für die Seelen der Verstorbenen. Das christliche Motiv diente zunächst der Armenversorgung und entwickelte sich in den späteren Zeiten, in denen diese zunehmend verstaatlicht wurde, zu einer immer mehr ausgelassenen Feierkultur, die sich ihrer ursprünglichen Bezüge nur noch teilweise oder gar nicht mehr bewusst ist.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== &#039;&#039;&#039;Halloween in Augsburg&#039;&#039;&#039; ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Stadt Augsburg beschränken sich die Ereignisse am Halloween-Abend auf Partys, wie sie in Kneipen oder Clubs zum Teil schon seit vielen Jahren stattfinden. So z.B in der Kantine, im Kesselhaus oder im Spectrum. Dabei handelt es in der Regel sich um reine Kostümparties mit dem Thema Horror und Grusel.&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;[[Die Augsburger Skeptiker]]&#039;&#039;&#039; haben in einigen der vergangenen Jahre Infovorträge zur Herkunft und Geschichte des Brauches im Keller der Gaststätte &#039;&#039;&#039;[[Annapam]]&#039;&#039;&#039; veranstaltet. &lt;br /&gt;
Was umherziehende Heischegänger betrifft, trafen wir bei unserer eigenen Recherche im Stadtgebiet nur recht wenige Partygänger, im Stadtteil &#039;&#039;&#039;[[Haunstetten]]&#039;&#039;&#039; aber einige Gruppen von Erwachsenen, die zusammen mit ihren Kindern unterwegs waren. Zum Teil waren das Gruppen mit bis zu zehn Personen. Es gab zudem auch Jugendliche, die ihre kleineren Geschwister begleiteten. Alle hatten sich viel Mühe mit ihren z.T. aufwändigen Kostümen gemacht. Etwas mehr Verbreitung haben Halloween und Trick or Treat unseren Erkundigungen zufolge wohl auf dem Land um Augsburg herum. Hier sind laut Aussage einiger Gewährspersonen Heischegänge von Kindern in einigen Orten vermehrt anzutreffen.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== &#039;&#039;&#039;Eine Straßenumfrage in Augsburg&#039;&#039;&#039; ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die folgende Straßenumfrage mit einer kleiner Original-Ton-Collage entstand im Jahr 2022 und wurde von Dr. Andreas Garitz (in der Innenstadt) und Rüdiger Frank (in Haunstetten) durchgeführt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:HalloweenHaunstetten.wav]]&lt;br /&gt;
Originaltöne-Collage mit umherziehenden Eltern-/Kindergruppen in &#039;&#039;&#039;[[Haunstetten]]&#039;&#039;&#039; in den Abendstunden des 31.10.2022, (c)Rüdiger Frank.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:HalloweenStadt.wav]]&lt;br /&gt;
Straßen-Interview mit Halloween-Partygängern in der Innenstadt am späteren Abend des 31.10.2022, (c)agaritz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== &#039;&#039;&#039;Weblinks&#039;&#039;&#039; ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://casusfactus.de/2019/10/09/trick-or-treat-und-horrorclowns/ Vortragsabend bei den Augsburger Skeptikern am 9.Oktober 2019] &lt;br /&gt;
* [https://www.brauchwiki.de/halloween/ Brauchwiki der Uni Augsburg] &lt;br /&gt;
* [https://material.rpi-virtuell.de/material/samhain-halloween-allerheiligen/ Alois Döring, zitiert bei PRI] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== &#039;&#039;&#039;Quellen&#039;&#039;&#039; ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* BEITL, Richard und Klaus (Hg.): Wörterbuch der deutschen Volkskunde (3.Aufl.). Stuttgart 1974&lt;br /&gt;
* DÖRING, Alois: Zum Troste der armen Seelen. Novemberbräuche in der Eifel. In: Neues Rheinland 26, H.11/ 1983, S. 10-11. &lt;br /&gt;
* DÖRING, Alois: Halloween im Rheinland. Notizen zu einem Forschungsprojekt. In: Zeitschrift für Volkskunde 97, 2001, S. 281-283. &lt;br /&gt;
* HARTINGER, Walter: Religion und Brauch. Darmstadt 1992. Die Termine der JAHRESFEUER in Europa. Erläuterungen zur Verbreitungskarte. Red.: Mathias Zender. Göttingen 1980. &lt;br /&gt;
* LEXIKON für Theologie und Kirche (3. Aufl.) Bd. 1, 1993, Sp. 405-406. &lt;br /&gt;
* MAIER, Bernhard: Die Religion der Kelten. Darmstadt 2001. &lt;br /&gt;
* MOORE, John: Halloween in den Vereinigten Staaten. In: Marina Scheinost (Hg.), Haube, Hausfrau, Halloween. Lebendige Kulturwissenschaft. Festschrift für Elisabeth Roth zum 75. Geburtstag. Hildburghausen 1996, S. 85-91. &lt;br /&gt;
* SANTINO, Jack: Halloween in America. Contemporary Customs and Performances. In: Western Folklore 42, 1983, S. 1-20. &lt;br /&gt;
* Mannteuffel&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Cheffe</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://woher-kommt-der-brauch.de/index.php?title=Halloween&amp;diff=1180</id>
		<title>Halloween</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://woher-kommt-der-brauch.de/index.php?title=Halloween&amp;diff=1180"/>
		<updated>2023-10-27T16:18:12Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Cheffe: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;(aga)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
zurück zu: [[Bräuche in und um Augsburg herum]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== &#039;&#039;&#039;Halloween überregional&#039;&#039;&#039; ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Halloween wird in der Nacht vor &#039;&#039;&#039;[[Allerheiligen]]&#039;&#039;&#039; vom 31. Oktober auf den 1. November gefeiert. In dieser Nacht (bzw. in den Abendstunden des 31.10.) ziehen vor allem Kinder in gruseligen Verkleidungen von Haus zu Haus und fordern unter der Androhung von „Saurem“ (Ärger, böse Taten) „Süßes“ (in Form von Süßigkeiten oder anderen Spenden) ein. „Süßes oder Saures“,  im englischen das bekannte „Trick or Treat“. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== &#039;&#039;&#039;Geschichte&#039;&#039;&#039; == &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Halloween war als Teil des irischen Allerheiligenfestes mit den irischen Einwanderern Ende des 19. Jahrhundert nach Amerika emigriert. Es war ursprünglich als ausgelassenes Vorabendfest mit Festessen und Alkohol angelegt und hatte sich aus der Tradition ergeben, dass sich die Armen und Bedürftigen an diesem Abend Speisen und Gaben erbaten und diese mit Segen und Gebeten vergolten. Erst in den 1920er und 30er Jahren wurde dies allmählich durch das sogenannte „Trick or Treat“ ersetzt, bei dem nun verkleidete Kinder Heischegänge machten (Heischen = Gaben erbitten oder einfordern) und an den Haustüren kleine Spenden wie Süßigkeiten verlangten. &lt;br /&gt;
Im letzten Drittel des 20. Jahrhunderts  kamen in Amerika zunehmend okkulte und mystische Elemente hinzu, gepaart mit einer zunehmende Verkommerzialisierung des Brauches: Insbesondere in den 80er Jahren erfuhr Halloween einen Hype, der durch Marketing, Medien und viele Filme zum Thema bedingt war. Nun hatte man an diesem Abend auch gegen Hexen und böse Geister zu kämpfen. Vermehrt ging es auf der Straße um Spuk und heute erfahren ganze Straßen eine Ausstaffierung mit Spinnennetzen und Gruselkulissen und ganze Häuser werden zu Spukvillen. &lt;br /&gt;
Nach Deutschland wurde der Brauch von den amerikanischen Besatzungssoldaten gebracht. Anfangs hatte auch bei uns die Welle der amerikanischen Spielfilme (allen voran John Carpenters Halloween aus dem Jahre 1978) für Aufmerksamkeit gesorgt. Seit den 1980er Jahren drängten dann viele offensiv beworbene, amerikanische Artikel wie Kostüme, Accessoires und Dekorationsartikel auf den Markt. Zu Beginn der 1990er Jahre startete der Brauch in Deutschland dann wirklich durch: Zunächst in den rheinischen Gebieten und Südwestdeutschland, die als klassische Hochburgen von Fasching und Karneval ihr „Jahresbudget“ an Spaßtagen so noch weiter vor den 11.11. (Karnevalsbeginn) ausweiten konnten. Dementsprechend stiegen auch die hiesigen Karnevalsartikelhändler in den Halloweenmarkt ein.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Halloween.jpg|500px|thumb|left|(c)agaritz]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== &#039;&#039;&#039;Herkunft&#039;&#039;&#039; ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Halloween stammt aus dem Brauchkomplex der Feiertage Allerheiligen und Allerseelen, die von der  Kirche in den Jahren 835 und 998 zum ersten Mal offiziell festgelegt worden sind. Im Wort Halloween ist die Erklärung bereits mit angelegt: Es ist das „All Hallows Eve“, wobei Eve einen Vorabend bezeichnet und Hallow heilig bedeutet, was also soviel heißt, dass es sich um einen  Termin am Vorabend von Allerheiligen handelt.&lt;br /&gt;
Das Doppelfest &#039;&#039;&#039;[[Allerheiligen]]&#039;&#039;&#039; und &#039;&#039;&#039;[[Allerseelen]]&#039;&#039;&#039; wiederum war vor allem im Mittelalter sehr populär, weil es sich inhaltlich um die Frage drehte, wohin unsere Seelen nach dem Tode wandern, wo sie sich bis zum jüngsten Gericht aufhalten und wie und ob man sie auch posthum noch erretten kann. Es drehte sich also um die Frage nach dem Fegefeuer, dem Purgatorium, in dem die Seelen auf den Tag des jüngsten Gerichtes warten. &lt;br /&gt;
Verbunden war damit die Vorstellung, man könne vom Diesseits aus mit Gebeten und Gaben um Gnade und Milde für die Seelen im Jenseits sorgen. Man sah so auch das eigene Seelenheil nach dem eigenen Tod von anderen umsorgt. Diese geistigen „Spenden“ für die Armen Seelen wurden durch die irdischen Spenden von Speis und Trank an Bedürftige am Vorabend des Festes erweitert (ähnliche Heischebräuche gibt es auch zu Ostern, der Fassnacht und und mit Dreikönige und Nikolaus auch im Umfeld der Weihnacht). &lt;br /&gt;
Das Fest und der Brauch sind also recht eindeutig mit dem christlichen Jahreskalender und dem Allerheiligenfest verbunden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== &#039;&#039;&#039;Keine keltischen Wurzeln nachweisbar&#039;&#039;&#039; ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die immer wieder zu lesende und hörende Theorie, es gäbe eine Verbindungslinie des Brauches zum keltisch-angelsächsischen Fest des Totengottes Samhain, ist hingegen wissenschaftlich widerlegt und nicht mehr zu halten. Die Existenz einer keltischen Gottheit namens Samhain ist fraglich und der Samhain-Termin, der den Übergang vom alten in ein neues Jahr markierte, bleibt inhaltlich sehr vage, da er von keinerlei Primärquellen ausführlich beschrieben wird. Die vielen Mutmaßungen und Legenden beziehen sich allesamt auf Sekundärquellen aus der Zeit ab dem 7./8. Jahrhundert und man kann davon ausgehen, dass zu diesen Zeiten von den bereits christianisierten Iren ganz bewusst nichts Gutes mehr über die alten, heidnischen Vorgängerbräuche erzählt wurde. Das mag schon zu dieser Zeit viele Gerüchte über wilde keltische Feste mit unrühmlichen Totenkulten und Menschenopfern erschaffen und befördert haben, die sich leider bis heute fortgesetzt haben. In historischen Quellen oder archäologischen Befunden lassen sich keinerlei entsprechende Hinweise finden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== &#039;&#039;&#039;Fazit&#039;&#039;&#039; ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es geht beim irischen Halloweenfest nicht um die Beschwörung von heidnischen Geistern, die man mit Gaben besänftigen muss (was man des Öfteren hört), sondern ursprünglich um die Fürsorge für die Seelen der Verstorbenen. Das christliche Motiv diente zunächst der Armenversorgung und entwickelte sich in den späteren Zeiten, in denen diese zunehmend verstaatlicht wurde, zu einer immer mehr ausgelassenen Feierkultur, die sich ihrer ursprünglichen Bezüge nur noch teilweise oder gar nicht mehr bewusst ist.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== &#039;&#039;&#039;Halloween in Augsburg&#039;&#039;&#039; ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Stadt Augsburg beschränken sich die Ereignisse am Halloween-Abend auf Partys, wie sie in Kneipen oder Clubs zum Teil schon seit vielen Jahren stattfinden. So z.B in der Kantine, im Kesselhaus oder im Spectrum. Dabei handelt es in der Regel sich um reine Kostümparties mit dem Thema Horror und Grusel.&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;[[Die Augsburger Skeptiker]]&#039;&#039;&#039; haben in einigen der vergangenen Jahre Infovorträge zur Herkunft und Geschichte des Brauches im Keller der Gaststätte &#039;&#039;&#039;[[Annapam]]&#039;&#039;&#039; veranstaltet. &lt;br /&gt;
Was umherziehende Heischegänger betrifft, trafen wir bei unserer eigenen Recherche im Stadtgebiet nur recht wenige Partygänger, im Stadtteil &#039;&#039;&#039;[[Haunstetten]]&#039;&#039;&#039; aber einige Gruppen von Erwachsenen, die zusammen mit ihren Kindern unterwegs waren. Zum Teil waren das Gruppen mit bis zu zehn Personen. Es gab zudem auch Jugendliche, die ihre kleineren Geschwister begleiteten. Alle hatten sich viel Mühe mit ihren z.T. aufwändigen Kostümen gemacht. Etwas mehr Verbreitung haben Halloween und Trick or Treat unseren Erkundigungen zufolge wohl auf dem Land um Augsburg herum. Hier sind laut Aussage einiger Gewährspersonen Heischegänge von Kindern in einigen Orten vermehrt anzutreffen.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== &#039;&#039;&#039;Eine Straßenumfrage in Augsburg&#039;&#039;&#039; ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die folgende Straßenumfrage mit einer kleiner Original-Ton-Collage entstand im Jahr 2022 und wurde von Dr. Andreas Garitz (in der Innenstadt) und Rüdiger Frank (in Haunstetten) durchgeführt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:HalloweenHaunstetten.wav]]&lt;br /&gt;
Originaltöne-Collage mit umherziehenden Eltern-/Kindergruppen in &#039;&#039;&#039;[[Haunstetten]]&#039;&#039;&#039; in den Abendstunden des 31.10.2022, (c)Rüdiger Frank.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:HalloweenStadt.wav]]&lt;br /&gt;
Straßen-Interview mit Halloween-Partygängern in der Innenstadt am späteren Abend des 31.10.2022, (c)agaritz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== &#039;&#039;&#039;Weblinks&#039;&#039;&#039; ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://casusfactus.de/2019/10/09/trick-or-treat-und-horrorclowns/ Vortragsabend bei den Augsburger Skeptikern am 9.Oktober 2019]&lt;br /&gt;
* [https://www.brauchwiki.de/halloween/ Brauchwiki der Uni Augsburg]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== &#039;&#039;&#039;Quellen&#039;&#039;&#039; ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* BEITL, Richard und Klaus (Hg.): Wörterbuch der deutschen Volkskunde (3.Aufl.). Stuttgart 1974&lt;br /&gt;
* DÖRING, Alois: Zum Troste der armen Seelen. Novemberbräuche in der Eifel. In: Neues Rheinland 26, H.11/ 1983, S. 10-11. &lt;br /&gt;
* DÖRING, Alois: Halloween im Rheinland. Notizen zu einem Forschungsprojekt. In: Zeitschrift für Volkskunde 97, 2001, S. 281-283. &lt;br /&gt;
* HARTINGER, Walter: Religion und Brauch. Darmstadt 1992. Die Termine der JAHRESFEUER in Europa. Erläuterungen zur Verbreitungskarte. Red.: Mathias Zender. Göttingen 1980. &lt;br /&gt;
* LEXIKON für Theologie und Kirche (3. Aufl.) Bd. 1, 1993, Sp. 405-406. &lt;br /&gt;
* MAIER, Bernhard: Die Religion der Kelten. Darmstadt 2001. &lt;br /&gt;
* MOORE, John: Halloween in den Vereinigten Staaten. In: Marina Scheinost (Hg.), Haube, Hausfrau, Halloween. Lebendige Kulturwissenschaft. Festschrift für Elisabeth Roth zum 75. Geburtstag. Hildburghausen 1996, S. 85-91. &lt;br /&gt;
* SANTINO, Jack: Halloween in America. Contemporary Customs and Performances. In: Western Folklore 42, 1983, S. 1-20. &lt;br /&gt;
* Mannteuffel&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Cheffe</name></author>
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		<id>https://woher-kommt-der-brauch.de/index.php?title=Die_Augsburger_Wohnh%C3%B6fe&amp;diff=1179</id>
		<title>Die Augsburger Wohnhöfe</title>
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		<updated>2023-10-24T20:03:14Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Cheffe: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;(Hollow), (Artikel AZ 26.4.2018)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery widths=300px heights=300px&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Wohnhof Kammgarn 1.jpg|300px|thumb|left|Richard-Strauß-Wohnhof der ehemaligen Kammgarnspinnerei am Stadtbach, erbaut 1927, Lechausen, Leipziger Strasse 36, Gesamtansicht, (c) agaritz&lt;br /&gt;
Datei:Wohnhof Kammgarn 3.jpg|300px|thumb|left|Ebd., Detail Eingangspforte, (c) agaritz&lt;br /&gt;
Datei:Hohlen Zeppelinhof 2.JPG|300px|thumb|left|Zeppelinhof, Detailansicht, Schertlinstrasse 48-54, erbaut 1927, (c) bhohlen&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den 1920er-Jahren zählte die Stadt Augsburg mit ihren 160000 Einwohnern über 10000 Wohnungssuchende. Wohnungsbefragungen der Stadt aus den Jahren 1904 und 1925 ergaben, dass die Altstadtwohnungen feucht, schimmelig und dunkel waren. Die Zustände würden allen Ansprüchen „hohngrinsend zuwiderlaufen“, hieß es im Erhebungsbericht aus dem Jahre 1904. Es war keine Seltenheit, dass eine kleine Stube von fünf Personen bewohnt wurde. Manchmal teilten sich vier Personen ein Bett. Sogenannte Schlafgänger, ohne eigene Wohnung. Die hygienischen Bedingungen begünstigten Krankheiten wie Schwindsucht, TBC und Infektionskrankheiten. Daraus entstand ein hoher gesellschaftlicher und politischer Druck.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es war der Beginn des kommunalen Wohnungsbaus in Augsburg. Der Genossenschaftsbau und der Werkswohnungsbau waren schon vorangeschritten, aber nun kam als dritte Säule der kommunale Wohnungsbau hinzu. Eine Aufteilung, die sich günstig auf das soziale Miteinander auswirkte. Das Augsburger Stadtbauamt hatte 1927 mit dem Bau von fünf Wohnhöfen begonnen. Birkenhof und Eschenhof, Richard Wagner, Richard-Strauß-und Zeppelinhof. Aus „beleihungsrechtlichen Vorschriften“, wie es hieß, musste die Stadt eine privatrechtliche Gesellschaft gründen: die Wohnungsbaugesellschaft der Stadt Augsburg GmbH, kurz WBG, heute Wohnbaugruppe. Sie führte die Bauten fort. Zwischen 1927 und 1931 konnte die WBG bereits 1568 Wohnungen fertigstellen. Zwölf Wohnhöfe und Siedlungsanlagen entstanden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meist wurden die Wohnanlagen in der Nähe eines Arbeitgebers errichtet, wie der Zeppelinhof, oder die Anlage hatte eine gute Anbindung an den öffentlichen Nahverkehr. Das war günstig für die Werktätigen, bedeutete aber auch Kontrolle des Arbeitgebers, durch räumliche Nähe. In den Werkswohnanlagen und Genossenschaftswohnanlagen lebten z.T. Menschen, die sich auch vom Arbeitsplatz her kannten. Das war das identitätsstiftende Element des Zusammenlebens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dass einmal so viele Bewohner ein eigenes Auto haben würden, konnte damals nicht vorausgesehen werden und spielte bei den Quartierentwicklungen keine Rolle. Das führte in Zeiten der allgemeinen Motorisierung zu einer großen Verdichtung auf den umliegenden Straßen. Auch der geförderte Wohnungsbau reagierte auf diese neue Entwicklung und stattete ab den 1950er Jahren neue Wohnanlagen mit Garagen oder Stellplätzen aus. In den 1990er Jahren erhielten viel Wohnungen einen Balkon und Leben orientiert sich an einigen Orten nicht mehr so sehr in Richtung der gemeinschaftlichen Hofseite.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Vergabe des Wohnraums wird auf die heute viel höhere Durchmischung von Herkunft und Beruf reagiert und ob die Verträglichkeit der sozialen Schichtungen innerhalb der Anlagen gegeben ist. Der ehemalige WBG Chef Edgar Mathe sieht dieses Modell erfolgreich bestätigt, weil nach seinen Angaben die Mieter-Fluktuation weitestgehend gering bleibt. Für Mathe gibt es auch diesem Grund in Augsburg auch keine ,No-go-Areas‘ wie in Mannheim.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mehr Infos über die einzelnen Höfe bzw. Anlagen erfahren Sie in den folgenden Artikeln:  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Birkenhof]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Eschenhof]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Richard-Wagner-Hof]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Richard-Strauß-Hof]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Zeppelinhof]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
zurück zu:&lt;br /&gt;
[[Städtisches Bauen im 19. und 20.Jahrhundert]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Cheffe</name></author>
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		<title>Ein Projektor aus der Reese Kaserne</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Cheffe: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;(aga), (21.10.23)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Super Technicolor 260 Instant Movie Projektor&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser Projektor aus der Mitte der 60er Jahre mit dem Film &amp;quot;Charlie, der Schloßherr&amp;quot; wurde in der amerikanischen Reese-Kaserne in Augsburg-Oberhausen verwendet. Sein Besitzer arbeitete dort als Automatenaufsteller und verlieh Musikboxen und andere Spiel- und Mediengeräte, die den &#039;&#039;&#039;[[Die Amerikaner in Augsburg|amerikanischen Soldaten]]&#039;&#039;&#039; zur Unterhaltung dienten. Der Projektor war sein eigenes Gerät, das er im Spezialhandel beziehen musste, denn in Deutschland waren Geräte dieser Art im privaten Bereich eher selten und im üblichen Handel kaum zu finden (in der DDR gab es Mitte der 70er Jahre allerdings einen ganz ähnlichen Typ, der davon wohl ein bisschen abgeguckt war).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Technicolor Projektoren arbeiteten mit Endlosschleifenkassetten mit festem Plastikgehäuse, in denen der Film nicht ausgewechselt wurde, sondern der komplett mit der Dose gekauft und in den Einsteckschacht geschoben wurde. Die Endlosschleife bedeutete, dass der Film an seinem Ende gleich wieder von neuem begann und nicht zurückgespult werden musste. Der Projektor lief mit einem Elektromotor, konnte aber auch Standbilder wiedergeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Aufsteller benutzte Musikboxen der Firma AMI, unter anderem zwei AMI Continental, die &amp;quot;...eine Plexiglashaube hatten, durch die man die ganze Mechanik unten sehen konnte&amp;quot;, so sein Sohn und heutiger Besitzer des Exponats. Laut den Erzählungen seines Vaters konnte man den Technicolor Movie Projektor mit der laufenden Musik einer Musikbox synchronisieren. So soll es in Oberhausen einige Filme gegeben haben, die Damen bei Tänzen in verschiedenen Tanzrhythmen zeigten und die auf diese Weise mit der passenden Musik unterlegt werden konnten. Gesehen hat der Sohn das so zwar nicht selbst, aber sein Vater hat ihm das erzählt. Wie sich im Internet recherchieren ließ, gab diese Einrichtung, bei der eine Musikbox mit diesem Projektor kombiniert werden konnte, tatsächlich und zwar unter dem Namen Rowe AMI MM1 mit Phonovue System, Baujahr ab 1967 (in Deutschland außerhalb amerikanischer Einrichtungen wohl eher nicht bekannt und verbreitet). Hierbei war der Projektor in der Musikbox fest montiert. Die Filme wurden dem Projektor über ein großes Karussell-Magazin zugeführt. Das Bild wurde dann über Spiegel auf eine große, auf das Chassis der Box aufgesetzte Mattscheibe projiziert. Erhalten ist der 260 Instant Movie Projektor aus der Reese Kaserne zusammen mit 15 &amp;quot;Super Eight Magi-Cartridge Film Magazinen&amp;quot;, die lustige Sketche und Szenen, sowie harmlose Erotik zeigen. Insgesamt gab es bei Technicolor wohl eine große Auswahl an trivialen Kurzfilmen (ca. 400 Stück). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery widths=300px heights=300px&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Projektor 1.jpg|300px|thumb|left|Super Technicolor 260 Instant Movie Projector, Privatbesitz Augsburg, (c)agaritz&lt;br /&gt;
Datei:Projektor 2.jpg|300px|thumb|left|In den Schacht rechts wird die Kassette eingesteckt, (c)agaritz&lt;br /&gt;
Datei:Projektor 3.jpg|300px|thumb|left|Mit dem Framedrehregler wurde der Bildstand eingestellt, so dass vom Projektionsbild unten oder oben nichts abgeschnitten wurde. Einzelbilder konnten betrachtet werden, wenn man den im Hintergrund zu sehenden Stift hinunterdrückte. Löste man ihn wieder aus seiner Arretierung, lief der Film weite, (c) agaritz&lt;br /&gt;
Datei:Projektor 4.jpg|300px|thumb|left|Filmkassette &amp;quot;Charlie der Schloßherr&amp;quot;, (c)agaritz&lt;br /&gt;
Datei:Projektor 5.jpg|300px|thumb|left|Filmkassette mit Firmen- und Typenbezeichnung, (c)agaritz&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Cheffe</name></author>
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		<updated>2023-10-22T21:28:08Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Cheffe: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
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&#039;&#039;&#039;Super Technicolor 260 Instant Movie Projektor&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser Projektor aus der Mitte der 60er Jahre mit dem Film &amp;quot;Charlie, der Schloßherr&amp;quot; wurde in der amerikanischen Reese-Kaserne in Augsburg-Oberhausen verwendet. Sein Besitzer arbeitete dort als Automatenaufsteller und verlieh Musikboxen und andere Spiel- und Mediengeräte, die den &#039;&#039;&#039;[[Die Amerikaner in Augsburg|amerikanischen Soldaten]]&#039;&#039;&#039; zur Unterhaltung dienten. Der Projektor war sein eigenes Gerät, das er im Spezialhandel beziehen musste, denn in Deutschland waren Geräte dieser Art im privaten Bereich eher selten und im üblichen Handel kaum zu finden (in der DDR gab es Mitte der 70er Jahre allerdings einen ganz ähnlichen Typ, der davon wohl ein bisschen abgeguckt war).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Technicolor Projektoren arbeiteten mit Endlosschleifenkassetten mit festem Plastikgehäuse, in denen der Film nicht ausgewechselt wurde, sondern der komplett mit der Dose gekauft und in den Einsteckschacht geschoben wurde. Die Endlosschleife bedeutete, dass der Film an seinem Ende gleich wieder von neuem begann und nicht zurückgespult werden musste. Der Projektor lief mit einem Elektromotor, konnte aber auch Standbilder wiedergeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Aufsteller benutzte Musikboxen der Firma AMI, unter anderem zwei AMI Continental, die &amp;quot;...eine Plexiglashaube hatten, durch die man die ganze Mechanik unten sehen konnte&amp;quot;, so sein Sohn und heutiger Besitzer des Exponats. Laut den Erzählungen seines Vaters konnte man den Technicolor Movie Projektor mit der laufenden Musik einer Musikbox synchronisieren. So soll es in Oberhausen einige Filme gegeben haben, die Damen bei Tänzen in verschiedenen Tanzrhythmen zeigten und die auf diese Weise mit der passenden Musik unterlegt werden konnten. Gesehen hat der Sohn das so zwar nicht selbst, aber sein Vater hat ihm das erzählt. Wie sich im Internet recherchieren ließ, gab diese Einrichtung, bei der eine Musikbox mit diesem Projektor kombiniert werden konnte, tatsächlich und zwar unter dem Namen Rowe AMI MM1 mit Phonovue System, Baujahr ab 1967 (in Deutschland wohl nicht bekannt und verbreitet). Hierbei war der Projektor in der Musikbox fest montiert. Die Filme wurden dem Projektor über ein großes Karussell-Magazin zugeführt. Das Bild wurde dann über Spiegel auf eine große, auf das Chassis der Box aufgesetzte Mattscheibe projiziert. Erhalten ist der 260 Instant Movie Projektor aus der Reese Kaserne zusammen mit 15 &amp;quot;Super Eight Magi-Cartridge Film Magazinen&amp;quot;, die lustige Sketche und Szenen, sowie harmlose Erotik zeigen. Insgesamt gab es bei Technicolor wohl eine große Auswahl an trivialen Kurzfilmen (ca. 400 Stück). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery widths=300px heights=300px&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Projektor 1.jpg|300px|thumb|left|Super Technicolor 260 Instant Movie Projector, Privatbesitz Augsburg, (c)agaritz&lt;br /&gt;
Datei:Projektor 2.jpg|300px|thumb|left|In den Schacht rechts wird die Kassette eingesteckt, (c)agaritz&lt;br /&gt;
Datei:Projektor 3.jpg|300px|thumb|left|Mit dem Framedrehregler wurde der Bildstand eingestellt, so dass vom Projektionsbild unten oder oben nichts abgeschnitten wurde. Einzelbilder konnten betrachtet werden, wenn man den im Hintergrund zu sehenden Stift hinunterdrückte. Löste man ihn wieder aus seiner Arretierung, lief der Film weite, (c) agaritz&lt;br /&gt;
Datei:Projektor 4.jpg|300px|thumb|left|Filmkassette &amp;quot;Charlie der Schloßherr&amp;quot;, (c)agaritz&lt;br /&gt;
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		<author><name>Cheffe</name></author>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Cheffe: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
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&#039;&#039;&#039;Super Technicolor 260 Instant Movie Projektor&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser Projektor aus der Mitte der 60er Jahre mit dem Film &amp;quot;Charlie, der Schloßherr&amp;quot; wurde in der amerikanischen Reese-Kaserne in Augsburg-Oberhausen verwendet. Sein Besitzer arbeitete dort als Automatenaufsteller und verlieh Musikboxen und andere Spiel- und Mediengeräte, die den &#039;&#039;&#039;[[Die Amerikaner in Augsburg|amerikanischen Soldaten]]&#039;&#039;&#039; zur Unterhaltung dienten. Der Projektor war sein eigenes Gerät, das er im Spezialhandel beziehen musste, denn in Deutschland waren Geräte dieser Art im privaten Bereich eher selten und im üblichen Handel kaum zu finden (in der DDR gab es Mitte der 70er Jahre allerdings einen ganz ähnlichen Typ, der davon wohl ein bisschen abgeguckt war).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Technicolor Projektoren arbeiteten mit Endlosschleifenkassetten mit festem Plastikgehäuse, in denen der Film nicht ausgewechselt wurde, sondern der komplett mit der Dose gekauft und in den Einsteckschacht geschoben wurde. Die Endlosschleife bedeutete, dass der Film an seinem Ende gleich wieder von neuem begann und nicht zurückgespult werden musste. Der Projektor lief mit einem Elektromotor, konnte aber auch Standbilder wiedergeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Aufsteller benutzte Musikboxen der Firma AMI, unter anderem zwei AMI Continental, die &amp;quot;...eine Plexiglashaube hatten, durch die man die ganze Mechanik unten sehen konnte&amp;quot;, so sein Sohn und heutiger Besitzer des Exponats. Laut den Erzählungen seines Vaters konnte man den Technicolor Movie Projektor mit der laufenden Musik einer Musikbox synchronisieren. So soll es in Oberhausen einige Filme gegeben haben, die Damen bei Tänzen in verschiedenen Tanzrhythmen zeigten und die auf diese Weise mit der passenden Musik unterlegt werden konnten. Gesehen hat der Sohn das so zwar nicht selbst, aber sein Vater hat ihm das erzählt. Wie sich im Internet recherchieren ließ, gab diese Einrichtung, bei der eine Musikbox mit diesem Projektor kombiniert werden konnte, tatsächlich und zwar unter dem Namen Rowe AMI MM1 mit Phonovue System, Baujahr ab 1967. Hierbei war der Projektor in der Musikbox fest montiert. Die Filme wurden dem Projektor über ein großes Karussell-Magazin zugeführt. Das Bild wurde dann über Spiegel auf eine große, auf das Chassis der Box aufgesetzte Mattscheibe projiziert. Erhalten ist der 260 Instant Movie Projektor aus der Reese Kaserne zusammen mit 15 &amp;quot;Super Eight Magi-Cartridge Film Magazinen&amp;quot;, die lustige Sketche und Szenen, sowie harmlose Erotik zeigen. Insgesamt gab es bei Technicolor wohl eine große Auswahl an trivialen Kurzfilmen (ca. 400 Stück). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery widths=300px heights=300px&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Projektor 1.jpg|300px|thumb|left|Super Technicolor 260 Instant Movie Projector, Privatbesitz Augsburg, (c)agaritz&lt;br /&gt;
Datei:Projektor 2.jpg|300px|thumb|left|In den Schacht rechts wird die Kassette eingesteckt, (c)agaritz&lt;br /&gt;
Datei:Projektor 3.jpg|300px|thumb|left|Mit dem Framedrehregler wurde der Bildstand eingestellt, so dass vom Projektionsbild unten oder oben nichts abgeschnitten wurde. Einzelbilder konnten betrachtet werden, wenn man den im Hintergrund zu sehenden Stift hinunterdrückte. Löste man ihn wieder aus seiner Arretierung, lief der Film weite, (c) agaritz&lt;br /&gt;
Datei:Projektor 4.jpg|300px|thumb|left|Filmkassette &amp;quot;Charlie der Schloßherr&amp;quot;, (c)agaritz&lt;br /&gt;
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Cheffe: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
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Dieser Projektor aus der Mitte der 60er Jahre mit dem Film &amp;quot;Charlie, der Schloßherr&amp;quot; wurde in der amerikanischen Reese-Kaserne in Augsburg-Oberhausen verwendet. Sein Besitzer arbeitete dort als Automatenaufsteller und verlieh Musikboxen und andere Spiel- und Mediengeräte, die den &#039;&#039;&#039;[[Die Amerikaner in Augsburg|amerikanischen Soldaten]]&#039;&#039;&#039; zur Unterhaltung dienten. Der Projektor war sein eigenes Gerät, das er im Spezialhandel beziehen musste, denn in Deutschland waren Geräte dieser Art im privaten Bereich eher selten und im üblichen Handel kaum zu finden (in der DDR gab es Mitte der 70er Jahre allerdings einen ganz ähnlichen Typ, der davon wohl ein bisschen abgeguckt war).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Technicolor Projektoren arbeiteten mit Endlosschleifenkassetten mit festem Plastikgehäuse, in denen der Film nicht ausgewechselt wurde, sondern der komplett mit der Dose gekauft und in den Einsteckschacht geschoben wurde. Die Endlosschleife bedeutete, dass der Film an seinem Ende gleich wieder von neuem begann und nicht zurückgespult werden musste. Der Projektor lief mit einem Elektromotor, konnte aber auch Standbilder wiedergeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Aufsteller benutzte Musikboxen der Firma AMI, unter anderem zwei AMI Continental, die &amp;quot;...eine Plexiglashaube hatten, durch die man die ganze Mechanik unten sehen konnte&amp;quot;, so sein Sohn und heutiger Besitzer des Exponats. Laut den Erzählungen seines Vaters konnte man den Technicolor Movie Projektor mit der laufenden Musik einer Musikbox synchronisieren. So soll es in Oberhausen einige Filme gegeben haben, die Damen bei Tänzen in verschiedenen Tanzrhythmen zeigten und die auf diese Weise mit der passenden Musik unterlegt werden konnten. Gesehen hat der Sohn das so zwar nicht selbst, aber sein Vater hat ihm das erzählt. Wie sich im Internet recherchieren ließ, gab diese Einrichtung, bei der eine Musikbox mit diesem Projektor kombiniert werden konnte, tatsächlich und zwar unter dem Namen Rowe AMI MM1 mit Phonovue System, Baujahr ab 1967. Hierbei war der Projektor in der Musikbox fest montiert. Die Filme wurden dem Projektor über ein großes Karussell-Magazin zugeführt. Das Bild wurde dann über Spiegel auf eine große, auf das Chassis der Box aufgesetzte Mattscheibe projiziert. Erhalten ist der 260 Instant Movie Projektor aus der Reese Kaserne zusammen mit 15 &amp;quot;Super Eight Magi-Cartridge Film Magazinen&amp;quot;, die lustige Sketche und Szenen, sowie harmlose Erotik zeigen. Insgesamt gab es bei Technicolor wohl eine große Auswahl an trivialen Kurzfilmen (ca. 400 Stück). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery widths=300px heights=300px&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Projektor 1.jpg|300px|thumb|left|Super Technicolor 260 Instant Movie Projector, Privatbesitz Augsburg, (c)agaritz&lt;br /&gt;
Datei:Projektor 2.jpg|300px|thumb|left|In den Schacht rechts wird die Kassette eingesteckt, (c)agaritz&lt;br /&gt;
Datei:Projektor 3.jpg|300px|thumb|left|Mit dem Framedrehregler wurde der Bildstand eingestellt, so dass vom Projektionsbild unten oder oben nichts abgeschnitten wurde. Einzelbilder konnten betrachtet werden, wenn man den im Hintergrund zu sehenden Stift hinunterdrückte. Löste man ihn wieder aus seiner Arretierung, lief der Film weite, (c) agaritz&lt;br /&gt;
Datei:Projektor 4.jpg|300px|thumb|left|Filmkassette &amp;quot;Charlie der Schloßherr&amp;quot;, (c)agaritz&lt;br /&gt;
Datei:Projektor 5.jpg|300px|thumb|left|Filmkassette mit Firmen- und Typenbezeichnung, (c)agaritz&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Filmkassette &amp;quot;Charlie der Schloßherr&amp;quot;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Cheffe</name></author>
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		<updated>2023-10-22T20:07:25Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Cheffe: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
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&#039;&#039;&#039;Super Technicolor 260 Instant Movie Projektor&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser Projektor aus der Mitte der 60er Jahre mit dem Film &amp;quot;Charlie, der Schloßherr&amp;quot; wurde in der amerikanischen Reese-Kaserne in Augsburg-Oberhausen verwendet. Sein Besitzer arbeitete dort als Automatenaufsteller und verlieh Musikboxen und andere Spiel- und Mediengeräte, die den &#039;&#039;&#039;[[Die Amerikaner in Augsburg|amerikanischen Soldaten]]&#039;&#039;&#039; zur Unterhaltung dienten. Der Projektor war sein eigenes Gerät, das er im Spezialhandel beziehen musste, denn in Deutschland waren Geräte dieser Art im privaten Bereich eher selten und im üblichen Handel kaum zu finden (in der DDR gab es Mitte der 70er Jahre allerdings einen ganz ähnlichen Typ, der davon wohl ein bisschen abgeguckt war).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Technicolor Projektoren arbeiteten mit Endlosschleifenkassetten mit festem Plastikgehäuse, in denen der Film nicht ausgewechselt wurde, sondern der komplett mit der Dose gekauft und in den Einsteckschacht geschoben wurde. Die Endlosschleife bedeutete, dass der Film an seinem Ende gleich wieder von neuem begann und nicht zurückgespult werden musste. Der Projektor lief mit einem Elektromotor, konnte aber auch Standbilder wiedergeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Aufsteller benutzte Musikboxen der Firma AMI, unter anderem zwei AMI Continental, die &amp;quot;...eine Plexiglashaube hatten, durch die man die ganze Mechanik unten sehen konnte&amp;quot;, so sein Sohn und heutiger Besitzer des Exponats. Laut den Erzählungen seines Vaters konnte man den Technicolor Movie Projektor mit der laufenden Musik einer Musikbox synchronisieren. So soll es in Oberhausen einige Filme gegeben haben, die Damen bei Tänzen in verschiedenen Tanzrhythmen zeigten und die auf diese Weise mit der passenden Musik unterlegt werden konnten. Gesehen hat der Sohn das so zwar nicht selbst, aber sein Vater hat ihm das erzählt. Wie sich im Internet recherchieren ließ, gab diese Einrichtung, bei der eine Musikbox mit diesem Projektor kombiniert werden konnte, tatsächlich und zwar unter dem Namen Rowe AMI MM1 mit Phonovue System, Baujahr ab 1967. Hierbei war der Projektor in der Musikbox fest montiert. Die Filme wurden dem Projektor über ein großes Karussell-Magazin zugeführt. Das Bild wurde dann über Spiegel auf eine große, auf das Chassis der Box aufgesetzte Mattscheibe projiziert. Erhalten ist der 260 Instant Movie Projektor aus der Reese Kaserne zusammen mit 15 &amp;quot;Super Eight Magi-Cartridge Film Magazinen&amp;quot;, die lustige Sketche und Szenen, sowie harmlose Erotik zeigen. Insgesamt gab es bei Technicolor wohl eine große Auswahl an trivialen Kurzfilmen (ca. 400 Stück). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery widths=300px heights=300px&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Projektor 1.jpg|300px|thumb|left|Super Technicolor 260 Instant Movie Projector, Privatbesitz Augsburg, (c)agaritz&lt;br /&gt;
Datei:Projektor 2.jpg|300px|thumb|left|In den Schacht rechts wird die Kassette eingesteckt, (c)agaritz&lt;br /&gt;
Datei:Projektor 3.jpg|300px|thumb|left|Mit dem Framedrehregler wurde der Bildstand eingestellt, so dass vom Projektionsbild unten oder oben nichts abgeschnitten wurde. Einzelbilder konnten betrachtet werden, wenn man den im Hintergrund zu sehenden Stift hinunterdrückte. Löste man ihn wieder aus seiner Arretierung, lief der Film weite, (c) agaritz&lt;br /&gt;
Datei:Projektor 4.jpg|300px|thumb|left|Filmkassette &amp;quot;Charlie der Schloßherr&amp;quot;, (c)agaritz&lt;br /&gt;
Datei:Projektor 5.jpg|300px|thumb|left|Filmkassette mit Firmen- und Typenbezeichnung, (c)agaritz&lt;br /&gt;
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Filmkassette &amp;quot;Charlie der Schloßherr&amp;quot;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Cheffe</name></author>
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		<updated>2023-10-22T20:05:52Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Cheffe: &lt;/p&gt;
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&#039;&#039;&#039;Super Technicolor 260 Instant Movie Projektor&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
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Dieser Projektor aus der Mitte der 60er Jahre mit dem Film &amp;quot;Charlie, der Schloßherr&amp;quot; wurde in der amerikanischen Reese-Kaserne in Augsburg-Oberhausen verwendet. Sein Besitzer arbeitete dort als Automatenaufsteller und verlieh Musikboxen und andere Spiel- und Mediengeräte, die den &#039;&#039;&#039;[[Die Amerikaner in Augsburg|amerikanischen Soldaten]]&#039;&#039;&#039; zur Unterhaltung dienten. Der Projektor war sein eigenes Gerät, das er im Spezialhandel beziehen musste, denn in Deutschland waren Geräte dieser Art im privaten Bereich eher selten und im üblichen Handel kaum zu finden (in der DDR gab es Mitte der 70er Jahre allerdings einen ganz ähnlichen Typ, der davon wohl ein bisschen abgeguckt war).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Technicolor Projektoren arbeiteten mit Endlosschleifenkassetten mit festem Plastikgehäuse, in denen der Film nicht ausgewechselt wurde, sondern der komplett mit der Dose gekauft und in den Einsteckschacht geschoben wurde. Die Endlosschleife bedeutete, dass der Film an seinem Ende gleich wieder von neuem begann und nicht zurückgespult werden musste. Der Projektor lief mit einem Elektromotor, konnte aber auch Standbilder wiedergeben.&lt;br /&gt;
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Der Aufsteller benutzte Musikboxen der Firma AMI, unter anderem zwei AMI Continental, die &amp;quot;...eine Plexiglashaube hatten, durch die man die ganze Mechanik unten sehen konnte&amp;quot;, so sein Sohn und heutiger Besitzer des Exponats. Laut den Erzählungen seines Vaters konnte man den Technicolor Movie Projektor mit der laufenden Musik einer Musikbox synchronisieren. So soll es in Oberhausen einige Filme gegeben haben, die Damen bei Tänzen in verschiedenen Tanzrhythmen zeigten und die auf diese Weise mit der passenden Musik unterlegt werden konnten. Gesehen hat der Sohn das so zwar nicht selbst, aber sein Vater hat ihm das erzählt. Wie sich im Internet recherchieren ließ, gab diese Einrichtung, bei der eine Musikbox mit diesem Projektor kombiniert werden konnte, tatsächlich und zwar unter dem Namen Rowe AMI MM1 mit Phonovue System, Baujahr ab 1967. Hierbei war der Projektor in der Musikbox fest montiert. Die Filme wurden dem Projektor über ein großes Karussell-Magazin zugeführt. Das Bild wurde dann über Spiegel auf eine große, auf das Chassis der Box aufgesetzte Mattscheibe projiziert. Erhalten ist der 260 Instant Movie Projektor zusammen mit 15 &amp;quot;Super Eight Magi-Cartridge Film Magazinen&amp;quot;, die lustige Sketche und Szenen, sowie harmlose Erotik zeigen. Insgesamt gab es bei Technicolor wohl eine große Auswahl an trivialen Kurzfilmen (ca. 400 Stück). &lt;br /&gt;
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Datei:Projektor 1.jpg|300px|thumb|left|Super Technicolor 260 Instant Movie Projector, Privatbesitz Augsburg, (c)agaritz&lt;br /&gt;
Datei:Projektor 2.jpg|300px|thumb|left|In den Schacht rechts wird die Kassette eingesteckt, (c)agaritz&lt;br /&gt;
Datei:Projektor 3.jpg|300px|thumb|left|Mit dem Framedrehregler wurde der Bildstand eingestellt, so dass vom Projektionsbild unten oder oben nichts abgeschnitten wurde. Einzelbilder konnten betrachtet werden, wenn man den im Hintergrund zu sehenden Stift hinunterdrückte. Löste man ihn wieder aus seiner Arretierung, lief der Film weite, (c) agaritz&lt;br /&gt;
Datei:Projektor 4.jpg|300px|thumb|left|Filmkassette &amp;quot;Charlie der Schloßherr&amp;quot;, (c)agaritz&lt;br /&gt;
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Dieser Projektor aus der Mitte der 60er Jahre mit dem Film &amp;quot;Charlie, der Schloßherr&amp;quot; wurde in der amerikanischen Reese-Kaserne in Augsburg verwendet. Sein Besitzer arbeitete dort als Automatenaufsteller und verlieh Musikboxen und andere Spiel- und Mediengeräte, die den &#039;&#039;&#039;[[Die Amerikaner in Augsburg|amerikanischen Soldaten]]&#039;&#039;&#039; zur Unterhaltung dienten. Der Projektor war sein eigenes Gerät, das er im Spezialhandel beziehen musste, denn in Deutschland waren Geräte dieser Art im privaten Bereich eher selten und im üblichen Handel kaum zu finden (in der DDR gab es MItte der 70er Jahre allerdings einen ganz ähnlichen Typ, der davon wohl ein bisschen abgeguckt war).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Technicolor Projektoren arbeiteten mit Endlosschleifenkassetten mit festem Plastikgehäuse, in denen der Film nicht ausgewechselt wurde, sondern der komplett mit der Dose gekauft und in den Einsteckschacht geschoben wurde. Die Endlosschleife bedeutete, dass der Film an seinem Ende gleich wieder von neuem begann und nicht zurückgespult werden musste. Der Projektor lief mit einem Elektromotor, konnte aber auch Standbilder wiedergeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Aufsteller benutzte Musikboxen der Firma AMI, unter anderem zwei AMI Continental, die &amp;quot;...eine Plexiglashaube hatten, durch die man die ganze Mechanik unten sehen konnte&amp;quot;, so sein Sohn und heutiger Besitzer des Exponats. Laut den Erzählungen seines Vaters konnte man den Technicolor Movie Projektor mit der laufender Musik einer Musikbox synchronisieren. So soll es in Oberhausen einige Filme gegeben haben, die Damen bei Tänzen in verschiedenen Tanzrhythmen zeigten und die auf diese Weise mit der passenden Musik unterlegt werden konnten.  Gesehen hat der Sohn das so zwar nicht selbst, aber sein Vater hat ihm das erzählt. Wie sich im Internet recherchieren ließ, gab diese Einrichtung, bei der eine Musikbox mit diesem Projektor kombiniert werden konnte, tatsächlich und zwar unter dem Namen Rowe AMI MM1 mit Phonovue System, Baujahr ab 1967. Hierbei war der Projektor in der Musikbox fest montiert. Die Filme wurden dem Projektor über ein großes Karussell-Magazin zugeführt. Das Bild wurde dann über Spiegel auf eine große, auf das Chassis der Box aufgesetzte Mattscheibe projiziert. Erhalten ist der 260 Instant Movie Projektor zusammen mit 15 &amp;quot;Super Eight Magi-Cartridge Film Magazinen&amp;quot;, die lustige Sketche und Szenen, sowie harmlose Erotik zeigen. Insgesamt gab es bei Technicolor wohl eine große Auswahl an trivialen Kurzfilmen (ca. 400 Stück). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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Datei:Projektor 1.jpg|300px|thumb|left|Super Technicolor 260 Instant Movie Projector, Privatbesitz Augsburg, (c)agaritz&lt;br /&gt;
Datei:Projektor 2.jpg|300px|thumb|left|In den Schacht rechts wird die Kassette eingesteckt, (c)agaritz&lt;br /&gt;
Datei:Projektor 3.jpg|300px|thumb|left|Mit dem Framedrehregler wurde der Bildstand eingestellt, so dass vom Projektionsbild unten oder oben nichts abgeschnitten wurde. Einzelbilder konnten betrachtet werden, wenn man den im Hintergrund zu sehenden Stift hinunterdrückte. Löste man ihn wieder aus seiner Arretierung, lief der Film weite, (c) agaritz&lt;br /&gt;
Datei:Projektor 4.jpg|300px|thumb|left|Filmkassette &amp;quot;Charlie der Schloßherr&amp;quot;, (c)agaritz&lt;br /&gt;
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Dieser Projektor aus der Mitte der 60er Jahre mit dem Film &amp;quot;Charlie, der Schloßherr&amp;quot; wurde in der amerikanischen Reese-Kaserne in Augsburg verwendet. Sein Besitzer arbeitete dort als Automatenaufsteller und verlieh Musikboxen und andere Spiel- und Mediengeräte, die den &#039;&#039;&#039;[[Die Amerikaner in Augsburg|amerikanischen Soldaten]]&#039;&#039;&#039; zur Unterhaltung dienten. Der Projektor war sein eigenes Gerät, das er im Spezialhandel beziehen musste, denn in Deutschland waren Geräte dieser Art im privaten Bereich eher selten und im üblichen Handel kaum zu finden (in der DDR gab es MItte der 70er Jahre allerdings einen ganz ähnlichen Typ, der davon wohl ein bisschen abgeguckt war).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Technicolor Projektoren arbeiteten mit Endlosschleifenkassetten mit festem Plastikgehäuse, in denen der Film nicht ausgewechselt wurde, sondern der komplett mit der Dose gekauft und in den Einsteckschacht geschoben wurde. Die Endlosschleife bedeutete, dass der Film an seinem Ende gleich wieder von neuem begann und nicht zurückgespult werden musste. Der Projektor lief mit einem Elektromotor, konnte aber auch Standbilder wiedergeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Aufsteller benutzte Musikboxen der Firma AMI, unter anderem zwei AMI Continental, die &amp;quot;...eine Plexiglashaube hatten, durch die man die ganze Mechanik unten sehen konnte&amp;quot;, so sein Sohn und heutiger Besitzer des Exponats. Laut den Erzählungen seines Vaters konnte man den Technicolor Movie Projektor mit der laufender Musik einer Musikbox synchronisieren. So soll es in Oberhausen einige Filme gegeben haben, die Damen bei Tänzen in verschiedenen Tanzrhythmen zeigten und die auf diese Weise mit der passenden Musik unterlegt werden konnten. Es gab beim Hersteller aber insgesamt wohl eine große Auswahl (ca. 400) an trivialen Kurzfilmen, darunter eher harmlose Erotikclips. Gesehen hat er das so zwar nicht selbst, aber sein Vater hat ihm das erzählt. Wie sich im Internet recherchieren ließ, gab diese Einrichtung tatsächlich und zwar unter dem Namen Rowe AMI MM1 mit Phonovue System, Baujahr ab 1967. Hierbei war der Projektor in der Musikbox fest montiert. Die Filme wurden dem Projektor über ein großes Karussell-Magazin zugeführt. Das Bild wurde dann über Spiegel auf eine große, auf das Chassis der Box aufgesetzte Mattscheibe projiziert. Erhalten ist der 260 Instant Movie Projektor zusammen mit 15 &amp;quot;Super Eight Magi-Cartridge Film Magazinen&amp;quot;, die lustige Sketche und Szenen, sowie harmlose Erotik zeigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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Datei:Projektor 1.jpg|300px|thumb|left|Super Technicolor 260 Instant Movie Projector, Privatbesitz Augsburg, (c)agaritz&lt;br /&gt;
Datei:Projektor 2.jpg|300px|thumb|left|In den Schacht rechts wird die Kassette eingesteckt, (c)agaritz&lt;br /&gt;
Datei:Projektor 3.jpg|300px|thumb|left|Mit dem Framedrehregler wurde der Bildstand eingestellt, so dass vom Projektionsbild unten oder oben nichts abgeschnitten wurde. Einzelbilder konnten betrachtet werden, wenn man den im Hintergrund zu sehenden Stift hinunterdrückte. Löste man ihn wieder aus seiner Arretierung, lief der Film weite, (c) agaritz&lt;br /&gt;
Datei:Projektor 4.jpg|300px|thumb|left|Filmkassette &amp;quot;Charlie der Schloßherr&amp;quot;, (c)agaritz&lt;br /&gt;
Datei:Projektor 5.jpg|300px|thumb|left|Filmkassette mit Firmen- und Typenbezeichnung, (c)agaritz&lt;br /&gt;
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Cheffe: &lt;/p&gt;
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Dieser Projektor aus der Mitte der 60er Jahre mit dem Film &amp;quot;Charlie, der Schloßherr&amp;quot; wurde in der amerikanischen Reese-Kaserne in Augsburg verwendet. Sein Besitzer arbeitete dort als Automatenaufsteller und verlieh Musikboxen und andere Spiel- und Mediengeräte, die den &#039;&#039;&#039;[[Die Amerikaner in Augsburg|amerikanischen Soldaten]]&#039;&#039;&#039; zur Unterhaltung dienten. Der Projektor war sein eigenes Gerät, das er im Spezialhandel beziehen musste, denn in Deutschland waren Geräte dieser Art im privaten Bereich eher selten und im üblichen Handel kaum zu finden (in der DDR gab es MItte der 70er Jahre allerdings einen ganz ähnlichen Typ, der davon wohl ein bisschen abgeguckt war).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Technicolor Projektoren arbeiteten mit Endlosschleifenkassetten mit festem Plastikgehäuse, in denen der Film nicht ausgewechselt wurde, sondern der komplett mit der Dose gekauft und in den Einsteckschacht geschoben wurde. Die Endlosschleife bedeutete, dass der Film an seinem Ende gleich wieder von neuem begann und nicht zurückgespult werden musste. Der Projektor lief mit einem Elektromotor, konnte aber auch Standbilder wiedergeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Aufsteller benutzte Musikboxen der Firma AMI, unter anderem zwei AMI Continental, die &amp;quot;...eine Plexiglashaube hatten, durch die man die ganze Mechanik unten sehen konnte&amp;quot;, so sein Sohn und heutiger Besitzer des Exponats. Laut den Erzählungen seines Vaters konnte man den Technicolor Movie Projektor mit der laufender Musik einer Musikbox synchronisieren. So soll es einige Filme gegeben haben, die Damen bei Tänzen in verschiedenen Tanzrhythmen zeigten und die auf diese Weise mit der passenden Musik unterlegt werden konnten. Es gab aber insgesamt eine große Auswahl (ca. 400) an trivialen Kurzfilmen, darunter eher harmlose Erotikclips. Gesehen hat er das so zwar nicht selbst, aber sein Vater hat ihm das erzählt. Wie sich im Internet recherchieren ließ, gab diese Einrichtung tatsächlich und zwar unter dem Namen Rowe AMI MM1 mit Phonovue System, Baujahr ab 1967. Hierbei war der Projektor in der Musikbox fest montiert. Die Filme wurden dem Projektor über ein großes Karussell-Magazin zugeführt. Das Bild wurde dann über Spiegel auf eine große, auf das Chassis der Box aufgesetzte Mattscheibe projiziert. Erhalten ist der 260 Instant Movie Projektor zusammen mit 15 &amp;quot;Super Eight Magi-Cartridge Film Magazinen&amp;quot;, die lustige Sketche und Szenen, sowie harmlose Erotik zeigen.&lt;br /&gt;
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Datei:Projektor 1.jpg|300px|thumb|left|Super Technicolor 260 Instant Movie Projector, Privatbesitz Augsburg, (c)agaritz&lt;br /&gt;
Datei:Projektor 2.jpg|300px|thumb|left|In den Schacht rechts wird die Kassette eingesteckt, (c)agaritz&lt;br /&gt;
Datei:Projektor 3.jpg|300px|thumb|left|Mit dem Framedrehregler wurde der Bildstand eingestellt, so dass vom Projektionsbild unten oder oben nichts abgeschnitten wurde. Einzelbilder konnten betrachtet werden, wenn man den im Hintergrund zu sehenden Stift hinunterdrückte. Löste man ihn wieder aus seiner Arretierung, lief der Film weite, (c) agaritz&lt;br /&gt;
Datei:Projektor 4.jpg|300px|thumb|left|Filmkassette &amp;quot;Charlie der Schloßherr&amp;quot;, (c)agaritz&lt;br /&gt;
Datei:Projektor 5.jpg|300px|thumb|left|Filmkassette mit Firmen- und Typenbezeichnung, (c)agaritz&lt;br /&gt;
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		<title>Ein Projektor aus der Reese Kaserne</title>
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		<updated>2023-10-22T19:54:21Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Cheffe: &lt;/p&gt;
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&lt;br /&gt;
Die Technicolor Projektoren arbeiteten mit Endlosschleifenkassetten mit festem Plastikgehäuse, in denen der Film nicht ausgewechselt wurde, sondern der komplett mit der Dose gekauft und in den Einsteckschacht geschoben wurde. Die Endlosschleife bedeutete, dass der Film an seinem Ende gleich wieder von neuem begann und nicht zurückgespult werden musste. Der Projektor lief mit einem Elektromotor, konnte aber auch Standbilder wiedergeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Aufsteller benutzte Musikboxen der Firma AMI, unter anderem zwei AMI Continental, die &amp;quot;...eine Plexiglashaube hatten, durch die man die ganze Mechanik unten sehen konnte&amp;quot;, so sein Sohn und heutiger Besitzer des Exponats. Laut den Erzählungen seines Vaters konnte man den Technicolor Movie Projektor mit der laufender Musik einer Musikbox synchronisieren. So soll es einige Filme gegeben haben, die Damen bei Tänzen in verschiedenen Tanzrhythmen zeigten und die auf diese Weise mit der passenden Musik unterlegt werden konnten. Gesehen hat er das so zwar nicht selbst, aber sein Vater hat ihm das erzählt. Wie sich im Internet recherchieren ließ, gab diese Einrichtung tatsächlich und zwar unter dem Namen Rowe AMI MM1 mit Phonovue System, Baujahr ab 1967. Hierbei ist wird Projektor in der Musikbox fest montiert. Die Filme wurden dem Projektor über ein großes Karussell-Magazin zugeführt. Das Bild wurde dann über Spiegel auf eine große, auf das Chassis der Box aufgesetzte Mattscheibe projiziert. Erhalten ist der 260 Instant Movie Projektor zusammen mit 15 &amp;quot;Super Eight Magi-Cartridge Film Magazinen&amp;quot;, die lustige Sketche und Szenen, sowie harmlose Erotik zeigen.&lt;br /&gt;
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Datei:Projektor 3.jpg|300px|thumb|left|Mit dem Framedrehregler wurde der Bildstand eingestellt, so dass vom Projektionsbild unten oder oben nichts abgeschnitten wurde. Einzelbilder konnten betrachtet werden, wenn man den im Hintergrund zu sehenden Stift hinunterdrückte. Löste man ihn wieder aus seiner Arretierung, lief der Film weite, (c) agaritz&lt;br /&gt;
Datei:Projektor 4.jpg|300px|thumb|left|Filmkassette &amp;quot;Charlie der Schloßherr&amp;quot;, (c)agaritz&lt;br /&gt;
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Filmkassette &amp;quot;Charlie der Schloßherr&amp;quot;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Cheffe</name></author>
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		<title>Ein Projektor aus der Reese Kaserne</title>
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		<updated>2023-10-22T19:52:40Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Cheffe: &lt;/p&gt;
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&#039;&#039;&#039;Super Technicolor 260 Instant Movie Projektor&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser Projektor aus der Mitte der 60er Jahre mit dem Film &amp;quot;Charlie, der Schloßherr&amp;quot; wurde in der amerikanischen Reese-Kaserne in Augsburg verwendet. Sein Besitzer arbeitete dort als Automatenaufsteller und verlieh Musikboxen und andere Spiel- und Mediengeräte, die den &#039;&#039;&#039;[[Die Amerikaner in Augsburg|amerikanischen Soldaten]]&#039;&#039;&#039; zur Unterhaltung dienten. Der Projektor war sein eigenes Gerät, das er im Spezialhandel beziehen musste, denn in Deutschland waren Geräte dieser Art im privaten Bereich eher selten und im üblichen Handel kaum zu finden (in der DDR gab es MItte der 70er Jahre allerdings einen ganz ähnlichen Typ, der davon wohl ein bisschen abgeguckt war).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Technicolor Projektoren arbeiteten mit Endlosschleifenkassetten mit festem Plastikgehäuse, in denen der Film nicht ausgewechselt wurde, sondern der komplett mit der Dose gekauft und in den Einsteckschacht geschoben wurde. Die Endlosschleife bedeutete, dass der Film an seinem Ende gleich wieder von neuem begann und nicht zurückgespult werden musste. Der Projektor lief mit einem Elektromotor, konnte aber auch Standbilder wiedergeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Aufsteller benutzte Musikboxen der Firma AMI, unter anderem zwei AMI Continental, die &amp;quot;...eine Plexiglashaube hatten, durch die man die ganze Mechanik unten sehen konnte&amp;quot;, so sein Sohn und heutiger Besitzer des Exponats. Laut den Erzählungen seines Vaters konnte man den Technicolor Movie Projektor mit der laufender Musik einer Musikbox synchronisieren. So soll es einige Filme gegeben haben, die Damen bei Tänzen in verschiedenen Tanzrhythmen zeigten und die auf diese Weise mit der passenden Musik unterlegt werden konnten. Gesehen hat er das so zwar nicht selbst, aber sein Vater hat ihm das erzählt. Wie sich im Internet recherchieren ließ, gab diese Einrichtung tatsächlich und zwar unter dem Namen Rowe AMI MM1 mit Phonovue System, Baujahr ab 1967. Hierbei ist wird Projektor in der Musikbox fest montiert. Das Bild wurde dann über Spiegel auf eine große, auf das Chassis der Box aufgesetzte Mattscheibe projiziert. Erhalten ist der 260 Instant Movie Projektor zusammen mit 15 &amp;quot;Super Eight Magi-Cartridge Film Magazinen&amp;quot;, die lustige Sketche und Szenen, sowie harmlose Erotik zeigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery widths=300px heights=300px&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Projektor 1.jpg|300px|thumb|left|Super Technicolor 260 Instant Movie Projector, Privatbesitz Augsburg, (c)agaritz&lt;br /&gt;
Datei:Projektor 2.jpg|300px|thumb|left|In den Schacht rechts wird die Kassette eingesteckt, (c)agaritz&lt;br /&gt;
Datei:Projektor 3.jpg|300px|thumb|left|Mit dem Framedrehregler wurde der Bildstand eingestellt, so dass vom Projektionsbild unten oder oben nichts abgeschnitten wurde. Einzelbilder konnten betrachtet werden, wenn man den im Hintergrund zu sehenden Stift hinunterdrückte. Löste man ihn wieder aus seiner Arretierung, lief der Film weite, (c) agaritz&lt;br /&gt;
Datei:Projektor 4.jpg|300px|thumb|left|Filmkassette &amp;quot;Charlie der Schloßherr&amp;quot;, (c)agaritz&lt;br /&gt;
Datei:Projektor 5.jpg|300px|thumb|left|Filmkassette mit Firmen- und Typenbezeichnung, (c)agaritz&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Filmkassette &amp;quot;Charlie der Schloßherr&amp;quot;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Cheffe</name></author>
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		<title>Neueste Artikel</title>
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		<updated>2023-10-22T17:57:36Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Cheffe: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Hier können Sie sich regelmäßig über die neuesten Artikel &amp;quot;updaten&amp;quot;, die wir in unserem Wiki veröffentlicht haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kürzlich hinzugefügt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;[[Birkenhof]]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;[[Eschenhof]]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;[[Halloween]]&#039;&#039;&#039; mit Audios (Strassenumfrage bzw. Liveaufnahmen vom Geschehen vom 31.10.2022)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;[[Ein Projektor aus der Reese Kaserne]]&#039;&#039;&#039;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Cheffe</name></author>
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	<entry>
		<id>https://woher-kommt-der-brauch.de/index.php?title=Florian_Hartz&amp;diff=1164</id>
		<title>Florian Hartz</title>
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		<updated>2023-10-22T17:49:37Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Cheffe: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Florian Hartz ist ein vielseitiger Musiker, Komponist und Musikvermittler. &lt;br /&gt;
[[Datei:Florian Hartz.jpg|300px|thumb|none|Florian Hartz als Bühnenmusiker der Open Stage Augsburg 2022, (c)agaritz]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== &#039;&#039;&#039;Werdegang und Schaffen&#039;&#039;&#039; ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach seinem Bachelor in Mathematik begann er an der Musikhochschule Mannheim ein Studium der Jazz- und Popular-Musik mit Hauptfach E-Bass, das er 2021 mit Note 1 abschloss. Der ehemalige Stipendiat des Max Weber-Programms komponiert in zahlreichen Stilistiken von Jazz über Pop bis Neue Musik.&lt;br /&gt;
2017 brachte er als musikalischer Leiter in Kooperation mit dem theter ensemble Augsburg sein Jazzfunk-Musical »We Love You« zur Uraufführung. Weitere Arbeiten für die Bühne folgten, u.a. am Nationaltheater Mannheim, am Badischen Staatstheater Karlsruhe und am Staatstheater Augsburg.&lt;br /&gt;
Mit seinem FusionGroove-Trio »Flo &amp;amp; Fauna« steht Hartz in den Jazzclubs der Republik auf der Bühne und begeistert sein Publikum mit einem »tief poetischen Überzeugungsakt« (Mannheimer Morgen). Auf dem zweiten Album des Trios sind zahlreiche prominente Gast-Musiker wie Walter Lang, Torsten de Winkel und Matthias Schriefl zu hören.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Darüber betätigt er sich am E-Bass als Sideman und Studio-Musiker, u.a. mit Oliver Strauch, Peter Lehel, Stefan Schulzki, Roman Singh, der Münchner Funkband „Funky Cheeks“ und dem „Mehr Musik!-Ensemble“ für Neue Musik. Als Besonderheit ist sein Engagement als „Deutschlands einziger Showbassist“ bei der &#039;&#039;&#039;[[Open Stage Augsburg|Augsburger Open Stage]]&#039;&#039;&#039; zu nennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach eigener Aussage ist es Hartz ein Anliegen, Musik für möglichst viele Menschen erfahrbar zu machen und so ist er seit 2022 verstärkt in der Musikvermittlung aktiv. Einmal im Mont lädt er gemeinsam mit seiner Kollegin Anna-Sophia Kraus im Alten Rock Café zur Open Music Session ein. Hier kommen Menschen zusammen, die noch nie ein Instrument in der Hand hatten und machen gemeinsam mit Profi-Musiker*innen Musik.&lt;br /&gt;
Seit 2021 ist Hartz künstlerischer Beirat im Jazzclub Augsburg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== &#039;&#039;&#039;Discografie&#039;&#039;&#039; ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* The Big Band Theory – Haven’t heard of you either (2015)&lt;br /&gt;
* The Big Band Theory – Make the World Great Again (2017)&lt;br /&gt;
* Florian Hartz – We Love You (2020)&lt;br /&gt;
* Flo &amp;amp; Fauna – Wald: live (2021)&lt;br /&gt;
* Flo &amp;amp; Fauna - Try Harder (2022)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== &#039;&#039;&#039;Weblinks&#039;&#039;&#039; ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://www.youtube.com/@florianhartzmusic8462 Florian Hartz Music - YouTube]  &lt;br /&gt;
* [https://www.instagram.com/florianhartz_music/ Florian Hartz (@florianhartz_music) • Instagram-Fotos und -Videos]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Cheffe</name></author>
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		<title>Florian Hartz</title>
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		<updated>2023-10-22T17:49:20Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Cheffe: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Florian Hartz ist ein vielseitiger Musiker, Komponist und Musikvermittler. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== &#039;&#039;&#039;Werdegang und Schaffen&#039;&#039;&#039; ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Florian Hartz.jpg|300px|thumb|none|Florian Hartz als Bühnenmusiker der Open Stage Augsburg 2022, (c)agaritz]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach seinem Bachelor in Mathematik begann er an der Musikhochschule Mannheim ein Studium der Jazz- und Popular-Musik mit Hauptfach E-Bass, das er 2021 mit Note 1 abschloss. Der ehemalige Stipendiat des Max Weber-Programms komponiert in zahlreichen Stilistiken von Jazz über Pop bis Neue Musik.&lt;br /&gt;
2017 brachte er als musikalischer Leiter in Kooperation mit dem theter ensemble Augsburg sein Jazzfunk-Musical »We Love You« zur Uraufführung. Weitere Arbeiten für die Bühne folgten, u.a. am Nationaltheater Mannheim, am Badischen Staatstheater Karlsruhe und am Staatstheater Augsburg.&lt;br /&gt;
Mit seinem FusionGroove-Trio »Flo &amp;amp; Fauna« steht Hartz in den Jazzclubs der Republik auf der Bühne und begeistert sein Publikum mit einem »tief poetischen Überzeugungsakt« (Mannheimer Morgen). Auf dem zweiten Album des Trios sind zahlreiche prominente Gast-Musiker wie Walter Lang, Torsten de Winkel und Matthias Schriefl zu hören.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Darüber betätigt er sich am E-Bass als Sideman und Studio-Musiker, u.a. mit Oliver Strauch, Peter Lehel, Stefan Schulzki, Roman Singh, der Münchner Funkband „Funky Cheeks“ und dem „Mehr Musik!-Ensemble“ für Neue Musik. Als Besonderheit ist sein Engagement als „Deutschlands einziger Showbassist“ bei der &#039;&#039;&#039;[[Open Stage Augsburg|Augsburger Open Stage]]&#039;&#039;&#039; zu nennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach eigener Aussage ist es Hartz ein Anliegen, Musik für möglichst viele Menschen erfahrbar zu machen und so ist er seit 2022 verstärkt in der Musikvermittlung aktiv. Einmal im Mont lädt er gemeinsam mit seiner Kollegin Anna-Sophia Kraus im Alten Rock Café zur Open Music Session ein. Hier kommen Menschen zusammen, die noch nie ein Instrument in der Hand hatten und machen gemeinsam mit Profi-Musiker*innen Musik.&lt;br /&gt;
Seit 2021 ist Hartz künstlerischer Beirat im Jazzclub Augsburg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== &#039;&#039;&#039;Discografie&#039;&#039;&#039; ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* The Big Band Theory – Haven’t heard of you either (2015)&lt;br /&gt;
* The Big Band Theory – Make the World Great Again (2017)&lt;br /&gt;
* Florian Hartz – We Love You (2020)&lt;br /&gt;
* Flo &amp;amp; Fauna – Wald: live (2021)&lt;br /&gt;
* Flo &amp;amp; Fauna - Try Harder (2022)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== &#039;&#039;&#039;Weblinks&#039;&#039;&#039; ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://www.youtube.com/@florianhartzmusic8462 Florian Hartz Music - YouTube]  &lt;br /&gt;
* [https://www.instagram.com/florianhartz_music/ Florian Hartz (@florianhartz_music) • Instagram-Fotos und -Videos]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Cheffe</name></author>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Cheffe: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Florian Hartz ist ein vielseitiger Musiker, Komponist und Musikvermittler. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== &#039;&#039;&#039;Werdegang und Schaffen&#039;&#039;&#039; ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Florian Hartz.jpg|300px|thumb|none|Florian Hartz als Bühnenmusiker der Open Stage Augsburg 2022, (c)agaritz]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach seinem Bachelor in Mathematik begann er an der Musikhochschule Mannheim ein Studium der Jazz- und Popular-Musik mit Hauptfach E-Bass, das er 2021 mit Note 1 abschloss. Der ehemalige Stipendiat des Max Weber-Programms komponiert in zahlreichen Stilistiken von Jazz über Pop bis Neue Musik.&lt;br /&gt;
2017 brachte er als musikalischer Leiter in Kooperation mit dem theter ensemble Augsburg sein Jazzfunk-Musical »We Love You« zur Uraufführung. Weitere Arbeiten für die Bühne folgten, u.a. am Nationaltheater Mannheim, am Badischen Staatstheater Karlsruhe und am Staatstheater Augsburg.&lt;br /&gt;
Mit seinem FusionGroove-Trio »Flo &amp;amp; Fauna« steht Hartz in den Jazzclubs der Republik auf der Bühne und begeistert sein Publikum mit einem »tief poetischen Überzeugungsakt« (Mannheimer Morgen). Auf dem zweiten Album des Trios sind zahlreiche prominente Gast-Musiker wie Walter Lang, Torsten de Winkel und Matthias Schriefl zu hören.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Darüber betätigt er sich am E-Bass als Sideman und Studio-Musiker, u.a. mit Oliver Strauch, Peter Lehel, Stefan Schulzki, Roman Singh, der Münchner Funkband „Funky Cheeks“ und dem „Mehr Musik!-Ensemble“ für Neue Musik. Als Besonderheit ist sein Engagement als „Deutschlands einziger Showbassist“ bei der &#039;&#039;&#039;[[Open Stage Augsburg|Augsburger Open Stage]]&#039;&#039;&#039; zu nennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach eigener Aussage ist es Hartz ein Anliegen, Musik für möglichst viele Menschen erfahrbar zu machen und so ist er seit 2022 verstärkt in der Musikvermittlung aktiv. Einmal im Mont lädt er gemeinsam mit seiner Kollegin Anna-Sophia Kraus im Alten Rock Café zur Open Music Session ein. Hier kommen Menschen zusammen, die noch nie ein Instrument in der Hand hatten und machen gemeinsam mit Profi-Musiker*innen Musik.&lt;br /&gt;
Seit 2021 ist Hartz künstlerischer Beirat im Jazzclub Augsburg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== &#039;&#039;&#039;Discografie&#039;&#039;&#039; ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* The Big Band Theory – Haven’t heard of you either (2015)&lt;br /&gt;
* The Big Band Theory – Make the World Great Again (2017)&lt;br /&gt;
* Florian Hartz – We Love You (2020)&lt;br /&gt;
* Flo &amp;amp; Fauna – Wald: live (2021)&lt;br /&gt;
* Flo &amp;amp; Fauna - Try Harder (2022)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== &#039;&#039;&#039;Weblinks&#039;&#039;&#039; ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://www.youtube.com/@florianhartzmusic8462 Florian Hartz Music - YouTube]  &lt;br /&gt;
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Cheffe: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Florian Hartz ist ein vielseitiger Musiker, Komponist und Musikvermittler. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== &#039;&#039;&#039;Werdegang und Schaffen&#039;&#039;&#039; ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Florian Hartz.jpg|300px|thumb|left|Florian Hartz als Bühnenmusiker der Open Stage Augsburg 2022, (c)agaritz]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach seinem Bachelor in Mathematik begann er an der Musikhochschule Mannheim ein Studium der Jazz- und Popular-Musik mit Hauptfach E-Bass, das er 2021 mit Note 1 abschloss. Der ehemalige Stipendiat des Max Weber-Programms komponiert in zahlreichen Stilistiken von Jazz über Pop bis Neue Musik.&lt;br /&gt;
2017 brachte er als musikalischer Leiter in Kooperation mit dem theter ensemble Augsburg sein Jazzfunk-Musical »We Love You« zur Uraufführung. Weitere Arbeiten für die Bühne folgten, u.a. am Nationaltheater Mannheim, am Badischen Staatstheater Karlsruhe und am Staatstheater Augsburg.&lt;br /&gt;
Mit seinem FusionGroove-Trio »Flo &amp;amp; Fauna« steht Hartz in den Jazzclubs der Republik auf der Bühne und begeistert sein Publikum mit einem »tief poetischen Überzeugungsakt« (Mannheimer Morgen). Auf dem zweiten Album des Trios sind zahlreiche prominente Gast-Musiker wie Walter Lang, Torsten de Winkel und Matthias Schriefl zu hören.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Darüber betätigt er sich am E-Bass als Sideman und Studio-Musiker, u.a. mit Oliver Strauch, Peter Lehel, Stefan Schulzki, Roman Singh, der Münchner Funkband „Funky Cheeks“ und dem „Mehr Musik!-Ensemble“ für Neue Musik. Als Besonderheit ist sein Engagement als „Deutschlands einziger Showbassist“ bei der &#039;&#039;&#039;[[Open Stage Augsburg|Augsburger Open Stage]]&#039;&#039;&#039; zu nennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach eigener Aussage ist es Hartz ein Anliegen, Musik für möglichst viele Menschen erfahrbar zu machen und so ist er seit 2022 verstärkt in der Musikvermittlung aktiv. Einmal im Mont lädt er gemeinsam mit seiner Kollegin Anna-Sophia Kraus im Alten Rock Café zur Open Music Session ein. Hier kommen Menschen zusammen, die noch nie ein Instrument in der Hand hatten und machen gemeinsam mit Profi-Musiker*innen Musik.&lt;br /&gt;
Seit 2021 ist Hartz künstlerischer Beirat im Jazzclub Augsburg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
== &#039;&#039;&#039;Discografie&#039;&#039;&#039; ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* The Big Band Theory – Haven’t heard of you either (2015)&lt;br /&gt;
* The Big Band Theory – Make the World Great Again (2017)&lt;br /&gt;
* Florian Hartz – We Love You (2020)&lt;br /&gt;
* Flo &amp;amp; Fauna – Wald: live (2021)&lt;br /&gt;
* Flo &amp;amp; Fauna - Try Harder (2022)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== &#039;&#039;&#039;Weblinks&#039;&#039;&#039; ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://www.youtube.com/@florianhartzmusic8462 Florian Hartz Music - YouTube]  &lt;br /&gt;
* [https://www.instagram.com/florianhartz_music/ Florian Hartz (@florianhartz_music) • Instagram-Fotos und -Videos]&lt;/div&gt;</summary>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Cheffe: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Florian Hartz ist ein vielseitiger Musiker, Komponist und Musikvermittler. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== &#039;&#039;&#039;Werdegang und Schaffen&#039;&#039;&#039; ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Florian Hartz.jpg|300px|thumb|left|Florian Hartz als Bühnenmusiker der Open Stage Augsburg 2022, (c)agaritz]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach seinem Bachelor in Mathematik begann er an der Musikhochschule Mannheim ein Studium der Jazz- und Popular-Musik mit Hauptfach E-Bass, das er 2021 mit Note 1 abschloss. Der ehemalige Stipendiat des Max Weber-Programms komponiert in zahlreichen Stilistiken von Jazz über Pop bis Neue Musik.&lt;br /&gt;
2017 brachte er als musikalischer Leiter in Kooperation mit dem theter ensemble Augsburg sein Jazzfunk-Musical »We Love You« zur Uraufführung. Weitere Arbeiten für die Bühne folgten, u.a. am Nationaltheater Mannheim, am Badischen Staatstheater Karlsruhe und am Staatstheater Augsburg.&lt;br /&gt;
Mit seinem FusionGroove-Trio »Flo &amp;amp; Fauna« steht Hartz in den Jazzclubs der Republik auf der Bühne und begeistert sein Publikum mit einem »tief poetischen Überzeugungsakt« (Mannheimer Morgen). Auf dem zweiten Album des Trios sind zahlreiche prominente Gast-Musiker wie Walter Lang, Torsten de Winkel und Matthias Schriefl zu hören.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Darüber betätigt er sich am E-Bass als Sideman und Studio-Musiker, u.a. mit Oliver Strauch, Peter Lehel, Stefan Schulzki, Roman Singh, der Münchner Funkband „Funky Cheeks“ und dem „Mehr Musik!-Ensemble“ für Neue Musik. Als Besonderheit ist sein Engagement als „Deutschlands einziger Showbassist“ bei der &#039;&#039;&#039;[[Open Stage Augsburg|Augsburger Open Stage]]&#039;&#039;&#039; zu nennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach eigener Aussage ist es Hartz ein Anliegen, Musik für möglichst viele Menschen erfahrbar zu machen und so ist er seit 2022 verstärkt in der Musikvermittlung aktiv. Einmal im Mont lädt er gemeinsam mit seiner Kollegin Anna-Sophia Kraus im Alten Rock Café zur Open Music Session ein. Hier kommen Menschen zusammen, die noch nie ein Instrument in der Hand hatten und machen gemeinsam mit Profi-Musiker*innen Musik.&lt;br /&gt;
Seit 2021 ist Hartz künstlerischer Beirat im Jazzclub Augsburg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== &#039;&#039;&#039;Discografie&#039;&#039;&#039; ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* The Big Band Theory – Haven’t heard of you either (2015)&lt;br /&gt;
* The Big Band Theory – Make the World Great Again (2017)&lt;br /&gt;
* Florian Hartz – We Love You (2020)&lt;br /&gt;
* Flo &amp;amp; Fauna – Wald: live (2021)&lt;br /&gt;
* Flo &amp;amp; Fauna - Try Harder (2022)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== &#039;&#039;&#039;Weblinks&#039;&#039;&#039; ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://www.youtube.com/@florianhartzmusic8462 Florian Hartz Music - YouTube]  &lt;br /&gt;
* [https://www.instagram.com/florianhartz_music/ Florian Hartz (@florianhartz_music) • Instagram-Fotos und -Videos]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Cheffe</name></author>
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		<title>Florian Hartz</title>
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		<updated>2023-10-22T17:48:29Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Cheffe: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Florian Hartz ist ein vielseitiger Musiker, Komponist und Musikvermittler. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== &#039;&#039;&#039;Werdegang und Schaffen&#039;&#039;&#039; ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Florian Hartz.jpg|300px|thumb|left|Florian Hartz als Bühnenmusiker der Open Stage Augsburg 2022, (c)agaritz]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach seinem Bachelor in Mathematik begann er an der Musikhochschule Mannheim ein Studium der Jazz- und Popular-Musik mit Hauptfach E-Bass, das er 2021 mit Note 1 abschloss. Der ehemalige Stipendiat des Max Weber-Programms komponiert in zahlreichen Stilistiken von Jazz über Pop bis Neue Musik.&lt;br /&gt;
2017 brachte er als musikalischer Leiter in Kooperation mit dem theter ensemble Augsburg sein Jazzfunk-Musical »We Love You« zur Uraufführung. Weitere Arbeiten für die Bühne folgten, u.a. am Nationaltheater Mannheim, am Badischen Staatstheater Karlsruhe und am Staatstheater Augsburg.&lt;br /&gt;
Mit seinem FusionGroove-Trio »Flo &amp;amp; Fauna« steht Hartz in den Jazzclubs der Republik auf der Bühne und begeistert sein Publikum mit einem »tief poetischen Überzeugungsakt« (Mannheimer Morgen). Auf dem zweiten Album des Trios sind zahlreiche prominente Gast-Musiker wie Walter Lang, Torsten de Winkel und Matthias Schriefl zu hören.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Darüber betätigt er sich am E-Bass als Sideman und Studio-Musiker, u.a. mit Oliver Strauch, Peter Lehel, Stefan Schulzki, Roman Singh, der Münchner Funkband „Funky Cheeks“ und dem „Mehr Musik!-Ensemble“ für Neue Musik. Als Besonderheit ist sein Engagement als „Deutschlands einziger Showbassist“ bei der &#039;&#039;&#039;[[Open Stage Augsburg|Augsburger Open Stage]]&#039;&#039;&#039; zu nennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach eigener Aussage ist es Hartz ein Anliegen, Musik für möglichst viele Menschen erfahrbar zu machen und so ist er seit 2022 verstärkt in der Musikvermittlung aktiv. Einmal im Mont lädt er gemeinsam mit seiner Kollegin Anna-Sophia Kraus im Alten Rock Café zur Open Music Session ein. Hier kommen Menschen zusammen, die noch nie ein Instrument in der Hand hatten und machen gemeinsam mit Profi-Musiker*innen Musik.&lt;br /&gt;
Seit 2021 ist Hartz künstlerischer Beirat im Jazzclub Augsburg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== &#039;&#039;&#039;Discografie&#039;&#039;&#039; ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* The Big Band Theory – Haven’t heard of you either (2015)&lt;br /&gt;
* The Big Band Theory – Make the World Great Again (2017)&lt;br /&gt;
* Florian Hartz – We Love You (2020)&lt;br /&gt;
* Flo &amp;amp; Fauna – Wald: live (2021)&lt;br /&gt;
* Flo &amp;amp; Fauna - Try Harder (2022)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== &#039;&#039;&#039;Weblinks&#039;&#039;&#039; ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://www.youtube.com/@florianhartzmusic8462 Florian Hartz Music - YouTube]  &lt;br /&gt;
* [https://www.instagram.com/florianhartz_music/ Florian Hartz (@florianhartz_music) • Instagram-Fotos und -Videos]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Cheffe</name></author>
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		<title>Florian Hartz</title>
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		<updated>2023-10-22T17:48:13Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Cheffe: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Florian Hartz ist ein vielseitiger Musiker, Komponist und Musikvermittler. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== &#039;&#039;&#039;Werdegang und Schaffen&#039;&#039;&#039; ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Florian Hartz.jpg|300px|thumb|left|Florian Hartz als Bühnenmusiker der Open Stage Augsburg 2022, (c)agaritz]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach seinem Bachelor in Mathematik begann er an der Musikhochschule Mannheim ein Studium der Jazz- und Popular-Musik mit Hauptfach E-Bass, das er 2021 mit Note 1 abschloss. Der ehemalige Stipendiat des Max Weber-Programms komponiert in zahlreichen Stilistiken von Jazz über Pop bis Neue Musik.&lt;br /&gt;
2017 brachte er als musikalischer Leiter in Kooperation mit dem theter ensemble Augsburg sein Jazzfunk-Musical »We Love You« zur Uraufführung. Weitere Arbeiten für die Bühne folgten, u.a. am Nationaltheater Mannheim, am Badischen Staatstheater Karlsruhe und am Staatstheater Augsburg.&lt;br /&gt;
Mit seinem FusionGroove-Trio »Flo &amp;amp; Fauna« steht Hartz in den Jazzclubs der Republik auf der Bühne und begeistert sein Publikum mit einem »tief poetischen Überzeugungsakt« (Mannheimer Morgen). Auf dem zweiten Album des Trios sind zahlreiche prominente Gast-Musiker wie Walter Lang, Torsten de Winkel und Matthias Schriefl zu hören.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Darüber betätigt er sich am E-Bass als Sideman und Studio-Musiker, u.a. mit Oliver Strauch, Peter Lehel, Stefan Schulzki, Roman Singh, der Münchner Funkband „Funky Cheeks“ und dem „Mehr Musik!-Ensemble“ für Neue Musik. Als Besonderheit ist sein Engagement als „Deutschlands einziger Showbassist“ bei der &#039;&#039;&#039;[[Open Stage Augsburg|Augsburger Open Stage]]&#039;&#039;&#039; zu nennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach eigener Aussage ist es Hartz ein Anliegen, Musik für möglichst viele Menschen erfahrbar zu machen und so ist er seit 2022 verstärkt in der Musikvermittlung aktiv. Einmal im Mont lädt er gemeinsam mit seiner Kollegin Anna-Sophia Kraus im Alten Rock Café zur Open Music Session ein. Hier kommen Menschen zusammen, die noch nie ein Instrument in der Hand hatten und machen gemeinsam mit Profi-Musiker*innen Musik.&lt;br /&gt;
Seit 2021 ist Hartz künstlerischer Beirat im Jazzclub Augsburg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== &#039;&#039;&#039;Discografie&#039;&#039;&#039; ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* The Big Band Theory – Haven’t heard of you either (2015)&lt;br /&gt;
* The Big Band Theory – Make the World Great Again (2017)&lt;br /&gt;
* Florian Hartz – We Love You (2020)&lt;br /&gt;
* Flo &amp;amp; Fauna – Wald: live (2021)&lt;br /&gt;
* Flo &amp;amp; Fauna - Try Harder (2022)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== &#039;&#039;&#039;Weblinks&#039;&#039;&#039; ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://www.youtube.com/@florianhartzmusic8462 Florian Hartz Music - YouTube]  &lt;br /&gt;
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Cheffe: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Florian Hartz ist ein vielseitiger Musiker, Komponist und Musikvermittler. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== &#039;&#039;&#039;Werdegang und Schaffen&#039;&#039;&#039; ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Florian Hartz.jpg|300px|thumb|right|Florian Hartz als Bühnenmusiker der Open Stage Augsburg 2022, (c)agaritz]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach seinem Bachelor in Mathematik begann er an der Musikhochschule Mannheim ein Studium der Jazz- und Popular-Musik mit Hauptfach E-Bass, das er 2021 mit Note 1 abschloss. Der ehemalige Stipendiat des Max Weber-Programms komponiert in zahlreichen Stilistiken von Jazz über Pop bis Neue Musik.&lt;br /&gt;
2017 brachte er als musikalischer Leiter in Kooperation mit dem theter ensemble Augsburg sein Jazzfunk-Musical »We Love You« zur Uraufführung. Weitere Arbeiten für die Bühne folgten, u.a. am Nationaltheater Mannheim, am Badischen Staatstheater Karlsruhe und am Staatstheater Augsburg.&lt;br /&gt;
Mit seinem FusionGroove-Trio »Flo &amp;amp; Fauna« steht Hartz in den Jazzclubs der Republik auf der Bühne und begeistert sein Publikum mit einem »tief poetischen Überzeugungsakt« (Mannheimer Morgen). Auf dem zweiten Album des Trios sind zahlreiche prominente Gast-Musiker wie Walter Lang, Torsten de Winkel und Matthias Schriefl zu hören.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Darüber betätigt er sich am E-Bass als Sideman und Studio-Musiker, u.a. mit Oliver Strauch, Peter Lehel, Stefan Schulzki, Roman Singh, der Münchner Funkband „Funky Cheeks“ und dem „Mehr Musik!-Ensemble“ für Neue Musik. Als Besonderheit ist sein Engagement als „Deutschlands einziger Showbassist“ bei der &#039;&#039;&#039;[[Open Stage Augsburg|Augsburger Open Stage]]&#039;&#039;&#039; zu nennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach eigener Aussage ist es Hartz ein Anliegen, Musik für möglichst viele Menschen erfahrbar zu machen und so ist er seit 2022 verstärkt in der Musikvermittlung aktiv. Einmal im Mont lädt er gemeinsam mit seiner Kollegin Anna-Sophia Kraus im Alten Rock Café zur Open Music Session ein. Hier kommen Menschen zusammen, die noch nie ein Instrument in der Hand hatten und machen gemeinsam mit Profi-Musiker*innen Musik.&lt;br /&gt;
Seit 2021 ist Hartz künstlerischer Beirat im Jazzclub Augsburg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== &#039;&#039;&#039;Discografie&#039;&#039;&#039; ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* The Big Band Theory – Haven’t heard of you either (2015)&lt;br /&gt;
* The Big Band Theory – Make the World Great Again (2017)&lt;br /&gt;
* Florian Hartz – We Love You (2020)&lt;br /&gt;
* Flo &amp;amp; Fauna – Wald: live (2021)&lt;br /&gt;
* Flo &amp;amp; Fauna - Try Harder (2022)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== &#039;&#039;&#039;Weblinks&#039;&#039;&#039; ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://www.youtube.com/@florianhartzmusic8462 Florian Hartz Music - YouTube]  &lt;br /&gt;
* [https://www.instagram.com/florianhartz_music/ Florian Hartz (@florianhartz_music) • Instagram-Fotos und -Videos]&lt;/div&gt;</summary>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Cheffe: Die Seite wurde neu angelegt: „Florian Hartz ist ein vielseitiger Musiker, Komponist und Musikvermittler.   == &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Werdegang und Schaffen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ==  Nach seinem Bachelor in Mathematik begann er an der Musikhochschule Mannheim ein Studium der Jazz- und Popular-Musik mit Hauptfach E-Bass, das er 2021 mit Note 1 abschloss. Der ehemalige Stipendiat des Max Weber-Programms komponiert in zahlreichen Stilistiken von Jazz über Pop bis Neue Musik. 2017 brachte er als musikalischer Leiter in Koopera…“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Florian Hartz ist ein vielseitiger Musiker, Komponist und Musikvermittler. &lt;br /&gt;
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== &#039;&#039;&#039;Werdegang und Schaffen&#039;&#039;&#039; ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach seinem Bachelor in Mathematik begann er an der Musikhochschule Mannheim ein Studium der Jazz- und Popular-Musik mit Hauptfach E-Bass, das er 2021 mit Note 1 abschloss. Der ehemalige Stipendiat des Max Weber-Programms komponiert in zahlreichen Stilistiken von Jazz über Pop bis Neue Musik.&lt;br /&gt;
2017 brachte er als musikalischer Leiter in Kooperation mit dem theter ensemble Augsburg sein Jazzfunk-Musical »We Love You« zur Uraufführung. Weitere Arbeiten für die Bühne folgten, u.a. am Nationaltheater Mannheim, am Badischen Staatstheater Karlsruhe und am Staatstheater Augsburg.&lt;br /&gt;
Mit seinem FusionGroove-Trio »Flo &amp;amp; Fauna« steht Hartz in den Jazzclubs der Republik auf der Bühne und begeistert sein Publikum mit einem »tief poetischen Überzeugungsakt« (Mannheimer Morgen). Auf dem zweiten Album des Trios sind zahlreiche prominente Gast-Musiker wie Walter Lang, Torsten de Winkel und Matthias Schriefl zu hören.&lt;br /&gt;
Darüber betätigt er sich am E-Bass als Sideman und Studio-Musiker, u.a. mit Oliver Strauch, Peter Lehel, Stefan Schulzki, Roman Singh, der Münchner Funkband „Funky Cheeks“ und dem „Mehr Musik!-Ensemble“ für Neue Musik. Als Besonderheit ist sein Engagement als „Deutschlands einziger Showbassist“ bei der &#039;&#039;&#039;[[Open Stage Augsburg|Augsburger Open Stage]]&#039;&#039;&#039; zu nennen.&lt;br /&gt;
Nach eigener Aussage ist es Hartz ein Anliegen, Musik für möglichst viele Menschen erfahrbar zu machen und so ist er seit 2022 verstärkt in der Musikvermittlung aktiv. Einmal im Mont lädt er gemeinsam mit seiner Kollegin Anna-Sophia Kraus im Alten Rock Café zur Open Music Session ein. Hier kommen Menschen zusammen, die noch nie ein Instrument in der Hand hatten und machen gemeinsam mit Profi-Musiker*innen Musik.&lt;br /&gt;
Seit 2021 ist Hartz künstlerischer Beirat im Jazzclub Augsburg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== &#039;&#039;&#039;Discografie&#039;&#039;&#039; ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* The Big Band Theory – Haven’t heard of you either (2015)&lt;br /&gt;
* The Big Band Theory – Make the World Great Again (2017)&lt;br /&gt;
* Florian Hartz – We Love You (2020)&lt;br /&gt;
* Flo &amp;amp; Fauna – Wald: live (2021)&lt;br /&gt;
* Flo &amp;amp; Fauna - Try Harder (2022)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== &#039;&#039;&#039;Weblinks&#039;&#039;&#039; ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://www.youtube.com/@florianhartzmusic8462 Florian Hartz Music - YouTube]  &lt;br /&gt;
* [https://www.instagram.com/florianhartz_music/ Florian Hartz (@florianhartz_music) • Instagram-Fotos und -Videos]&lt;/div&gt;</summary>
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		<title>Musiker/Solokünstler</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Cheffe: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Rüdiger Frank]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Florian Hartz]]&lt;br /&gt;
[[Category:Musik]]&lt;/div&gt;</summary>
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		<updated>2023-10-22T17:27:38Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Cheffe: Cheffe verschob die Seite Richard-Strauss-Hof nach Richard-Strauß-Hof, ohne dabei eine Weiterleitung anzulegen&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;zurück zu: [[Die Augsburger Wohnhöfe]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery widths=300px heights=300px&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Wohnhof Kammgarn 2.jpg|300px|thumb|left|Richard-Strauß-Wohnhof der ehemaligen Kammgarnspinnerei am Stadtbach, erbaut 1927, Lechausen, Leipziger Strasse 36, Gesamtansicht, (c) agaritz&lt;br /&gt;
Datei:Wohnhof Kammgarn 3.jpg|300px|thumb|left|Ebd., Detail Eingangspforte, (c) agaritz&lt;br /&gt;
Datei:Wohnhof Kammgarn 4.jpg|300px|thumb|left|Ebd., Detail Durchgangsbereich zum Innenhof, (c) agaritz&lt;br /&gt;
Datei:Wohnhof Kammgarn 1.jpg|300px|thumb|left|Ebd., Detail Fassade, (c) agaritz&lt;br /&gt;
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		<author><name>Cheffe</name></author>
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